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Ältere Beiträge

Parlamentsberichterstattung Hadamar im Überblick

Der Übersichtlichkeit halber, weil es dazwischen doch etliche andere Veröffentlichungen gegeben hat, liste ich hier nochmal meine inzwischen abgeschlossene Berichterstattung zur jüngsten Stadtverordnetensitzung in Hadamar am vergangenen Donnerstag auf:

Hadamars Gewerbe-Offensive mit den aktuellen Plänen für das neue Marktzentrum im Stadtkern und den Bemühungen, endlich mehr Gewerbefläche in dem Gebiet bei Oberweyer an Käufer zu bringen.

Die verflixte Marktwirtschaft als Kommentar zu vorherigem Thema.

Zieht die Stadt den Kürzeren bei Wohnungsdeal mit Genossenschaft? über geplante Grundstücksgeschäfte mit der Wohnungsbaugenossenschaft und über die Widerstände, die es im Parlament dagegen gibt.

Hadamar löst Stadtmarketingkommission auf, beendet Haushaltsstreit und vergibt Ehrentitel: Eine Zusammenfassung „kleinerer“ Entscheidungen der Stadtverordneten, die mit dem Titel eigentlich schon umrissen sind.

Grünschnittservice, Freibad-Bilanz und neue Straßen: Hier ist das zusammengefasst, was Bürgermeister Michael Ruoff (CDU) aus der aktuellen Arbeit der Stadtverwaltung berichtet hat.

Gegen Baum: Autofahrer schwer verletzt

Mit dem Rettungshubschrauber musste ein Autofahrer gestern nach einem Unfall in Staffel in die Uniklinik Gießen gebracht werden. Der Mann war kurz vor 16.30 Uhr auf der B 8 in Richtung Elz unterwegs. In Höhe der Baustoffhandlung kam er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Die Polizei geht davon aus, dass der 27-Jährige deutlich zu schnell gefahren war. Durch den heftigen Aufprall wurde er in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr freigeschnitten werden.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Grünschnittservice, Freibad-Bilanz und neue Straßen

In der jüngsten Hadamarer Stadtverordnetenversammlung hat Bürgermeister Michael Ruoff (CDU) zahlreiche Fakten aus der Arbeit in der Stadtverwaltung berichtet:

– Das Pilotprojekt mit mehr Service bei der Entsorgung von Gartenabfällen läuft trotz einiger Probleme gut und wird zur Dauereinrichtung.

– Für die Freibadsaison 2016 wurde eine Bilanz gezogen, die erwartungsgemäß etwas schlechtere Zahlen als im heißen Sommer 2015 ergab.

– Am Straßenkreisel in Niederhadamar soll nun ein weiterer Anlauf für eine ansprechende Gestaltung gemacht werden und die Bauarbeiten für eine parkähnliche Begräbnislandschaft auf dem alten Friedhof an der Liebfrauenkirche beginnen.

Alle Details zu diesen Themen gibt es im kostenpflichtigen Teil des Beitrags.

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Netzigkeiten: Propeller, Petroprodukt und natürlich der Pontifex

Und wieder einmal sind drei Funde aus Blogs und neu hochgeladenen Youtube-Videos mit regionalem Bezug zusammengekommen:


Die Flugsportgruppe Elz hat ein sehenswertes Video und eine Fotogalerie ihres jüngsten Flugplatzfestes veröffentlicht.

Auch die Feuerwehr Limburg zeigt neue Fotos, und zwar von ihrem Einsatz auf der A3, bei dem sie 400 Liter Diesel aus einem LKW-Tank so gut wie möglich von der Straße bekommen musste.

Unter den vielen Nachberichten zur Weihe des neuen Limburger Bischofs Georg Bätzing möchte ich die wie immer sehr gelungenen Aufnahmen von Sascha Braun aus Limburg herausgreifen.

Leute, lest die Rundschau!

Heute möchte ich mal etwas Werbung für die Zeitung machen, allerdings nicht ganz uneigennützig, wie man schnell merken wird. Es geht um die Frankfurter Rundschau (FR). Ja, das große Traditionsblatt der bundesdeutschen Presselandschaft (mit der ersten Zeitungslizenz im amerikanischen Besatzungssektor) und vor allem seine Mitarbeiter, haben schwierige Zeiten hinter sich und die Rundschau ist nur noch ein Schatten des Leitmediums für die linksliberale Öffentlichkeit, das sie einmal war. Dennoch bleibt sie eine der großen Regionalzeitungen einer deutschen Metropolregion, auch wenn sie seit 2013 zum Konzern der Frankfurter Societät gehört und damit zur Firmengruppe um die einst erbitterten weltanschaulichen und räumlichen Gegner Frankfurter Neue Presse (in der der Schreiber dieser Zeilen den größten Teil seiner 17-jährigen journalistischen Tätigkeit verbracht hat, soviel zur Transparenz) und Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Das alles stimmt, doch trotzdem sollte der eine oder andere Leser von vtaktuell der Frankfurter Rundschau noch eine Chance geben. Erstens weil wir hier durchaus der Rhein-Main-Region zugewandt sind und zweitens, weil die Rundschau seit rund einem Monat für ausgewählte Online-Artikel das Bezahlsystem Laterpay nutzt, das auch ich im Einsatz habe. Wie die Laterpay-Strategie der FR genau aussieht, lässt sich dort im Hausblog nachlesen.

Warum ist das aus meiner Sicht interessant?

Hier weiterlesen

Hadamar löst Stadtmarketingkommission auf, beendet Haushaltsstreit und vergibt Ehrentitel

Neben den potenziell weitreichenden Beschlüssen zur Gewebe- und Wohnungspolitik haben die Hadamarer Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung eine Reihe weiterer Beschlüsse gefasst:

– Die Kommission für Stadtmarketing wird trotz Widerstands der WFH und eines Kompromissvorschlags aus der SPD aufgelöst.

– Formale Beschlüsse dürften dazu führen, dass der Streit um den Haushalt und damit das Agieren ohne gültigen Finanzplan zu Ende geht.

– Vier ehemalige Kommunalpolitiker erhalten Ehrentitel.

Alle Details aus der Debatte zu diesen Themen gibt es im kostenpflichtigen Teil des Beitrags.

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Zieht die Stadt den Kürzeren bei Wohnungsdeal mit Genossenschaft?

Das Haus Egermannstraße 7-9 in Hadamar hat sichtbar schon bessere Zeiten erlebt. Bildquelle: vtaktuell

Das Haus Egermannstraße 7-9 in Hadamar hat sichtbar schon bessere Zeiten erlebt. Bildquelle: vtaktuell

Neben dem Hauptthema Gewerbeansiedlung ging es in der gestrigen Hadamarer Stadtverordnetenversammlung auch um den Wohnungsbau:

– Die Stadt vergibt ein Wohnhaus und einen Bauplatz an die Baugenossenschaft Hadamar.

– Beim Wohnhaus ist allerdings umstritten, ob die Stadt die nötige Sanierung nicht besser selbst vorgenommen oder eine andere Alternative gesucht hätte.

– Die Richtlinie für die Grundstücksvergabe und der Bodenpreis im Gebiet „Sieggarten II“ in Steinbach wurden festgelegt, zu einer Straßenbenennung in Niederzeuzheim blieb die entscheidung jedoch vorerst aus.

Alle Details zu diesen Themen gibt es im kostenpflichtigen Teil des Beitrags.

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Messerangriff in Asylbewerberlager Diez: Opfer überlebt nur knapp

Am Mittwochabend hat es in der Diezer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge eine bewaffnete Auseinandersetzung, bei der ein Beteiligter nur knapp dem Tod entgangen ist. In der Unterkunft, der ehemaligen Freiherr-vom-Stein-Kaserne, gerieten ein 18-jähriger Afghane und ein zwei Jahre älterer Mitbewohner in Streit. Soweit die Polizei bislang ermittelt hat, stach der jüngere Mann dabei mit einem Küchenmesser auf den älteren ein udn verletzte ihn an Stirn, Hinterkopf und Schulter. Die Stiche verletzten auch die Lunge, wodurch ein Lungenflügel kollabierte. Besonders schwerwiegend waren auch die Schädelverletzungen. Nach intensivmedizinischer Behandlung befindet sich das Opfer derzeit nicht mehr in Lebensgefahr.
Der Sicherheitsdienst alarmierte die Polizei, die den 18-Jährigen festnahm. Gestern erließ der Haftrichter in Koblenz Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Zur Tat hat der junge Mann bisher nichts gesagt und auch die Gründe für den Streit sind unklar. Die Staatsanwaltschft Koblenz ermittelt nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der vollendeten gefährlichen Körperverletzung.

Auf offener Straße ist in der vergangenen Nacht ein junger Mann in Elz überfallen und ausgeraubt worden. Der 19-Jährige war um 23 Uhr in der Rathausstraße unterwegs, als er von hinten gepackt und verprügelt wurde. Die beiden Räuber griffen sich Bargeld und den Rucksack des Mannes und liefen davon. Der Schaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Einer der Täter soll rund 1,80 Meter groß gewesen sein und eine Maske sowie eine dunkle Jacke getragen haben. Von dem zweiten Räuber kann das Opfer nur berichten, dass er eine dunkle Jacke mit weißen Streifen getragen haben soll. Hinweise an die Polizei: 06431/91400 .

Auf einem Parkplatz an der Hospitalstraße in Hadamar hat ein Wagen gestern zwischen 7.30 und 13.10 Uhr vermutlich beim Ein- oder Ausparken einen geparkten braunen Honda gestreift. Dies hinterließ einen Schaden in Höhe von rund 800 Euro an der rechten Fahrzeugseite. Der Verursacher machte sich einfach davon.

In Hausen waren Autoknacker in der Nacht zum Donnerstag gleich an zwei Fahrzeugen tätig. In der Bergstraße schlugen sie die Scheibe eines silberfarbenen Audi ein und griffen sich eine Tasche und eine Geldbörse aus dem Wagen. Der Schaden wird auf 600 Euro geschätzt. In der Langstraße wurde das Schloss eines verschlossenen blauen VW manipuliert. Aus dem Fahrzeug verschwanden das Autoradio, Bargeld und persönliche Dokumente. Der Schaden beträgt in diesem Fall 400 Euro.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Kommentar: Die verflixte Marktwirtschaft

Dieser Kommentar bezieht sich auf meine Berichterstattung über die gestrige Stadtverordnetensitzung, in der es um Bemühungen um mehr Gewerbebetriebe sowohl in der Innenstadt als auch im Gewerbegebiet „Auf dem Sechsmorgen“ bei Oberweyer ging.

In der Marktwirtschaft setzen sich Angebot und Nachfrage zueinander über den Preis ins Verhältnis. Das ist nicht besonders neu (David Ricardo, 1816) und auch leicht zu verstehen. Insofern ist es vollkommen logisch, dass die Stadt Hadamar mit den Preisen heruntergeht, nachdem in 15 Jahren lediglich knapp die Hälfte des Gewerbegebiet bei Oberweyer am Markt unterzubringen war und auch in der aktuellen Hochkonjunktur keine höhere Nachfrage festzustellen ist.

Man sollte vom gestrigen Beschluss jedoch keine Wunderdinge erwarten. Auch andernorts tut sich wenig, beispielsweise im Limburger ICE-Gebiet, das trotz der unbestreitbar hervorragenden Verkehrsanbindung ebenfalls seit mehreren Jahren auf einem gewissen Stand eingefroren ist. Wer von der Lage bei Oberweyer nicht begeistert ist, wird sich auch von einigen zehntausend Euro Ersparnis beim Landkauf nicht umstimmen lassen. Denn insbesondere für Firmen mit großem und intensiv genutztem Fuhrpark fallen über die Jahre gesparte Betriebskosten durch zehn Kilometer weniger zur Autobahn stärker ins Gewicht.

Außerdem müssen Stadtverwaltung und Stadtpolitik damit rechnen, sich mit ihrem Beschluss Ärger einzuhandeln. Da wären zunächst die bereits angesiedelten Firmen. Deren Chefs werden nicht gerade begeistert sein, dass Neuankömmlinge im Gewerbegebiet niedrigere Landpreise zahlen müssen, während sie bei ihren Kaufverhandlungen nicht an den politisch festgelegten 46 Euro pro Quadratmetern rütteln konnten. Da wird auch das Argument die Gemüter weniger besänftigen, dass sich die Marktlage und damit das Preisgefüge inzwischen verändert hat.

Etwas nervenraubender für den Bürgermeister und seine Mitarbeiter dürften auch künftige Verkaufsverhandlungen werden. Schließlich konnten sie bisher bei Wünschen nach Preisnachlässen immer damit kontern, dass sie nun einmal an den Parlamentsbeschluss mit seinen 46 Euro gebunden sind. Seit gestern Abend wissen alle potenziellen Flächenkäufer, dass Verhandlungsspielraum nach unten besteht. Den werden sie auch nutzen wollen.

Doch selbst wenn kein sofortiger Run auf die Gewerbeflächen bei Oberweyer einsetzt und für die Verwaltung die Gespräche mit alten und neuen Käufern nervenaufreibender werden: Richtig war der Beschluss dennoch, wenn es mit der Ansiedlung in dem Gebiet vorangehen soll.

Hadamars Gewerbe-Offensive

Die Markthalle am Schloss, hier noch in der ehemaligen Nutzung als Nahkauf-Markt, soll den Investorenplänen zufolge zu Gunsten eines neuen Marktzentrums fallen. Bildquelle: vtaktuell

Die Markthalle am Schloss, hier noch in der ehemaligen Nutzung als Nahkauf-Markt, soll den Investorenplänen zufolge zu Gunsten eines neuen Marktzentrums fallen. Bildquelle: vtaktuell

Ein zentrales Thema der heutigen Hadamarer Stadtverordnetenversammlung war die Gewerbeansiedlung. Hier die zentralen Fakten im Schnelldurchlauf:

– Investor Klaus Rohletter stellte unter Ausschluss der Öffentlichkeit seine Pläne für das neue Marktzentrum am Schloss vor.

– Während Bürgermeister Michael Ruoff (CDU) das Großprojekt lobte, macht dem Vernehmen nach insbesondere die Verkehrsführung in der engen Innen- und Altstadtlage Probleme.

– Für das Gewerbegebiet „Auf dem Sechsmorgen“ beschlossen die Stadtverordneten Nachlässe beim Bodenpreis und eine neue Marketing-Offensive. Damit will man sich insbesondere gegen die Konkurrenz aus Limburg und Runkel wehren.

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