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Schlägerei mit 50 Beteiligten am Limburger Bahnhof

Gestern Abend ist es am Limburger Bahnhof offenbar erneut zu einer Massenschlägerei mit miehr als 50 Beteiligten gekommen. Um 19.20 Uhr standen sich an der Bushaltestelle gegenüber der evangelischen Kirche eine Gruppe von rund 50 Personen türkischer und afghanischer Abstammung und eine kleinere Gruppe aus drei Italienern und einem Deutschen gegenüber. Neben Fäusten setzte die größere Gruppe auch Pfefferspray ein. Drei Mitglieder der kleineren Konfliktpartei erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus Limburg, Weilburg und Diez an und nahm die Personalien der Beteiligten auf. Drei Personen aus der türkisch-afghanischen Gruppe flüchteten allerdings. Hinweise, die zur Aufklärung des Vorfalls beitragen, nimmt die Polizei unter 06431/91400 entgegen.

Ein Betrunkener ist in der vergangenen Nacht in Limburg von einem Auto überfahren worden. Um 2.40 Uhr lag der 42-jährige an der Kreuzung von Eisenbahn- und Wallstraße mitten auf der Fahrbahn. Eine 19-jährige Autofahrerin sah ihn zu spät und überrollte ihn. Der Mann erlitt sehr schwere innere Verletzungen und Knochenbrüche.
2.) Unfallflucht in Frickhofen

Ein Autofahrer hat am Freitag kurz nach 17.30 Uhr in der Bahnhofstraße in Frickhofen zwei geparkte Autos gestreift und sich anschließend davongemacht, ohne sich um den Schaden von schätzungsweise 3000 Euro zu kümmern. Da Zeugen das Nummernschild abgelesen haben, dürfte die Polizei bald des Fahrerflüchtigen habhaft werden.

Bildquelle: Polizei Limburg

Die Polizei fahndet jetzt mit einem Foto nach einem Mann, der am 5. September in einem Einkaufsmarkt in der Offheimer Kapellenstraße sieben Stangen Zigaretten im Wert von 400 Euro gestohlen hat. Dabeitrug er eine schwarze Weste, in deren Rückenteil er das Diebesgut steckte, um es aus dem zu schmuggeln.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Geldautomat in Fussingen gesprengt

Im Gewerbegebiet „In der Struth“ in Fussingen ist in der vergangenen Nacht ein Geldautomat gesprengt worden. Zwischen 0.40 und 1.40 Uhr leiteten die Täter im Vorraum einer Bankfiliale Gas in den Automaten und entzündeten es. Trotz der Explosion, die auch geringe Schäden am Gebäude verursachte, gelangten sie nicht an das Geld und flüchteten. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

Bei einem Unfall in der Koblenzer Straße in Staffel wurden in der Nacht zum Mittwoch eine 16-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Ein 20-jähriger Autofahrer kam kurz nach Mitternacht stadtauswärts nach links von der der Koblenzer Straße ab, rammte ein geparktes Auto und schob es auf einen weiteren geparkten Wagen. Der Schaden wird auf 11.000 Euro geschätzt.

Ebenfalls in Staffel erlitt gestern kurz vor 17.30 Uhr ein Kleinkind bei einem Unfall leichte Blessuren. Eine 47-jährige Autofahrerin fuhr von der Koblenzer Straße kommend die Buderusstraße entlang und wollte nach rechts in die Schulstraße einbiegen. Dabei stieß sie mit dem Auto eines von rechts kommenden 40-jährigen Fahrers zusammen. Das im Auto des 40-Jährigen sitzende und nicht angeschnallte vierjährige Mädchen wurde leicht verletzt. Der Sachschaden betrug schätzungsweise 2000 Euro.

Am Fenster eines Einfamilienhauses in der Emsstraße in Elz sind Einbrecher zwischen Freitagmorgen und Dienstagabend gescheitert. Sie hinterließen nur Hebelspuren.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Limburger Fastnachtsumzug mit mehr Polizei und LKW-Sperren

Nachfolgend eine Pressemitteilung der Stadt Limburg:

Am Fastnachtsdienstag schlängelt sich der närrische Lindwurm durch die Limburger Innenstadt. Wenn die Narren das Zepter schwingen, dann gut gesichert. Die Polizei wird mit erheblichen Kräften im Einsatz sein, zudem sichern zehn Lastwagen den Zugverlauf.

Wo die Narren in Deutschland auf die Straßen gehen, da sind Polizei und Sicherheitskräfte dabei. Deutlich mehr als in der Vergangenheit. Und mit Betonbarrieren und anderen Hindernissen werden die Zugverläufe gesichert und damit die Narren und ihre Besucherinnen und Besucher geschützt. Das ist am Fastnachtsdienstag auch in Limburg der Fall, wenn sich der Zug des Dreierbunds Limburg-Diez-Hadamar durch die Stadt zieht.

Das Ordnungsamt der Stadt hat sich dafür entschieden, den Zug mit zehn Sattelzügen zu sichern. Die Fahrzeuge werden von 13 Uhr an Straßen abgestellt, die direkt zu dem Zug führen. Die Sattelzüge sind beladen, kommen somit auf ein Gewicht von 40 Tonnen und stellen somit ein schwer zu überwindendes Hindernis dar. Die Fahrer halten sich in der Nähe ihrer Fahrzeuge auf, um bei Bedarf die schweren Sattelzüge wegzufahren. Dies kann zum Beispiel dann notwendig werden, wenn Rettungskräfte die Straßen und Einmündungen passieren müssen.

Alle Sicherheitsmaßnahmen sind zwischen Polizei und Ordnungsamt abgesprochen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Westhessen wird der Zug durch die Limburger Innenstadt durch eine erhöhte Anzahl von Polizisten begleitet. Das Plus an Sicherheit nach der Amokfahrt in Berlin gilt bei allen größeren Umzügen. Nach Angaben des Ersten Stadtrats Michael Stanke hat das Ordnungsamt die kritischen Stellen im Verlauf des Zuges definiert, die mit Sattelzügen gesichert werden.

Aber nicht nur der Schutz vor möglichen Angriffen spielt eine Rolle bei der Einsatzplanung, auch sexualisierte Gewalt durch Personengruppen in Menschenmengen sowie der Alkoholkonsum durch Kinder und Jugendliche werden die Aufmerksamkeit der uniformierten und zivilen Sicherheitskräfte erfordern. Die Sicherheitskräfte wollen auf den Zuwegen und entlang der Umzugsstrecken permanent für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein.

Allerdings wird es dort auch verstärkt Kontrollen durch die Polizei geben, die Besucher des Limburger Fastnachtsumzugs sollten sich darauf einstellen. Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang, auf Kostümierungen zu verzichten, die zu Missverständnissen führen könnten.

„Trotz viel Gemecker uff de Gass: Limburg helau – Wir schaffe das“, so lautet das Motto des Umzugs in Limburg. Über 60 Gruppen, Wagen, Musikgruppen werden erwartet, rund 2500 Aktive werden sich einfinden. Von 11 Uhr an wird der Zug in der Westerwaldstraße zwischen Kaufland und Wasserhausweg/Offheimer Weg und im Offheimer Weg zwischen der Verbindungsstraße und Westerwaldstraße aufgestellt. Mit dem Schuss aus der Kanone startet der Zug um 14.11 Uhr. Über die Westerwaldstraße geht es über die alte Lahnbrücke, die Konrad-Kurzbold-Straße und die Grabenstraße. Die Graupfortstraße wird passiert, ebenso die Werner-Senger-Straße. Über Diezer Straße und Schiede geht es in die Ste.-Foy-Straße, in Höhe des Marktplatzes wird der Zug aufgelöst.

Wegen des Karnevalszuges ist es erforderlich, dass die Innenstadt in der Zeit von 12 bis gegen 18 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt wird. Für den aus Richtung Weilburg kommenden Durchgangsverkehr empfiehlt sich die Fahrt über die Autobahnbrücke. Dieser Verkehrsweg ist auch für diejenigen interessant, die über die B8, die B 417 oder aus Richtung Holzheim kommend in Richtung Norden fahren wollen.

Geld für Wohnungsbau und letzte Lücken im Breitbandnetz

Zum Abschluss meiner Berichterstattung aus der jüngsten Kreistagssitzung nun noch einmal gesammelt das, was die Kreisverwaltung an Informationen herausgegeben hat:

Bildquelle: blickpixel/Pixabay

Landrat Manfred Michel (CDU) berichtete, dass die Kreisverwaltung von 2017 bis 2020 jährlich eine Million Euro für den Bau bezahlbarer Wohnungen zur Verfügung stellen will. Ausdrücklich wies Michel darauf hin, dass es noch keine Festlegung gibt, wie dieses Geld genau eingesetzt werden soll. Diese Entscheidung müsse der Kreistag treffen. Im März werde die angekündigte Untersuchung zu den Mietpreisen im Kreisgebiet vorgelegt. Die CDU hat sich bereits Gedanken dazu gemacht und erste Forderungen zur Vergabe des Gelds aufgestellt.

Michel gab außerdem bekannt, was nach seinen Informationen derzeit in der Landesregierung über den kommunalen Schuldenabbau verhandelt wird. Vor allem gehe es um verschiedene Varianten, in welcher Form Kreise und Kommunen in Hessen zum Schuldenabbau verpflichtet werden. Eine mögliche Vorgabe würde für den Landkreis Limburg-Weilburg einen Abbau um 10,2 Mio. Euro im Jahr vorschreiben. „Das wird so nicht funktionieren“, sagte Michel voraus.

Außerdem steht jetzt fest, dass verschiedene Sozialprogramme fortgesetzt werden. So wird das von der Bundesregierung mitfinanzierte Toleranzerziehungsprogramm Videto auch weiterhin Projekte im Kreisgebiet fördert. 300.000 Euro sind für die Jahre 2017 bis 2019 zugesagt. Schwerpunkt sollen dieses Mal die Schulen in Brechen, Hünfelden, Selters und Bad Camberg sein. Auch die Familienförderung mit Familienhebammen und dem Programm „Frühe Hilfen“ ist vorerst gesichert und wird bis 2018 weiterlaufen. Im Rahmen des „Pakts für den Nachmittag“ zur Ganztagsbetreuung an Grundschulen hat Michel zufolge das Land Hessen die Förderung von neun Personalstellen zugesagt.

Der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung (SPD) kündigte für den 8. März eine Bürgerversammlung in Heckholzhausen an, bei der es detaillierte Informationen über die geplanten Umbauarbeiten im dortigen Kompostwerk und zu der erhofften Verringerung der Geruchsbelästigung geben wird.

Außerdem berichtete die Kreisverwaltung auf Anfrage der FWG-Fraktion, was aus deren Vorstoß zur Verringerung der Kreisumlage geworden ist, die die Kommunen an den Landkreis zahlen müssen. Die Freien Wähler hatten gefordert, diesen Betrag angesichts von voraussichtlich 9,1 Mio. Euro Jahresüberschuss für 2016 zu verringern. Aus dem Kreishaus bekamen die die Auskunft, das die zugehörigen Berechnungen noch nicht abgeschlossen sind. Allerdings werde das Ergebnis alleine durch noch nicht genau berücksichtigte Abschreibungen wohl um 1,5 Mio. Euro schlechter ausfallen. Für 2017 ist der Spielraum demnach noch kleiner. Unter anderem werden nach Ansicht der Kreisverwaltung Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst und Änderungen beim Unterhalts- sowie Pflegerecht. Demnach sei derzeit für Ende 2017 mit einem Überschuss von etwa 4,7 Mio. Euro zu rechnen. Auch die Kreisverwaltung nimmt auf die von Landrat Michel genannten Schuldenabbau-Vorschriften aus Wiesbaden Bezug. Sollten die geforderten Beträge tatsächlich so hoch werden, dann werde kein Geld für Nachlässe bei den Kommunen mehr vorhanden sein. Vielmehr werde der Landkreis dann vor der Frage stehen, wie er höhere Erträge erwirtschaften kann.

Auf Anfrage der FDP berichtete die Kreisverwaltung, wie es beim Ausbau des Breitband-Internets weitergeht. Demnach sind nach der inzwischen abgeschlossenen großen Ausbaukampagne noch zwei Ortsquartiere in Niederbrechen und Barig-Selbenhausen bei einem Bundesprogramm angemeldet, das das Schließen von verbleibenden Lücken im Netz fördert. Keine der Schulen im Landkreis ist derzeit über die schnelle Glasfasertechnik ans Internet angebunden. Allerdings bewirbt sich der Kreis auch für alle Schulen um die Aufnahme in ein weiteres Bundes-Förderprogramm. Ein Zehntel der Kosten wird der Landkreis aber auch bei einer Förderzusage aufbringen müssen. Wie es bei abgelehnten Schulen weitergeht, ist unklar. Außerdem gibt es 13 Gewerbegebiete, die noch nicht mit Glasfaser-Datenanschlüssen versehen sind. Das soll nachgeholt werden, wobei die Kreisverwaltung keine Auskunft darüber gibt, wann und in welcher Form dies geschehen soll. Betroffen sind unter anderem die Hadamarer Gewerbegebiete „Auf dem Sechsmorgen“ bei Oberweyer und am Ortseingang von Niederzeuzheim, in Langendernbach das Gewerbegebiet östlich der B54 und in Obertiefenbach das Gebiet südwestlich des Orts.

CDU: Eine Million Euro pro Jahr für bezahlbaren Wohnraum

Nachfolgend eine Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion Limburg-Weilburg:

Die CDU-Kreistagsfraktion Limburg-Weilburg hat sich bei ihrer jüngsten Klausurtagung intensiv mit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und damit verbundenen konzeptionellen Überlegungen befasst. „Wir erwarten in Kürze die Ergebnisse aus dem Gutachten des Instituts Wohnen und Umwelt zur Wohnraumsituation im Landkreis Limburg-Weilburg. Unabhängig von den konkreten Erkenntnissen dieser Studie ist klar, dass wir erhebliche Mittel in die Hand nehmen werden, um ein besseres Wohnangebot im preisgünstigen Segment im Landkreis zu schaffen“, so der Fraktionsvorsitzende Christian Wendel.

Landrat Manfred Michael macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass die Vergabekriterien der Kreisverwaltung klar, transparent und so kurz wie möglich gehalten werden: „Wir wollen keine komplizierte und unüberschaubare Rechtskonstruktion, die die Verfahren unnötig in die Länge zieht. Wir werden einen kurzfristigen Einstieg in das Projekt noch im laufenden Jahr 2017 darstellen.“ Nach den Worten des Landrates, ermöglicht die derzeitige Haushaltssituation des Landkreises glücklicherweise die Unterstützung dieser wichtigen Maßnahme. “ Unsere Planungen gehen dahin, in den Jahren 2017 bis 2020 jeweils eine Million Euro, insgesamt also zunächst vier Millionen Euro für die Förderung von bezahlbarem Wohnraum über den Kreishaushalt zur Verfügung zu stellen.“

Fraktionsvorsitzender Wendel: „Dieser Spielraum kommt nicht von ungefähr. Neben der günstigen wirtschaftlichen Entwicklung und der damit verbundenen Steigerung des Steueraufkommens, haben wir seit Jahren eine nachhaltige Konsolidierung der Kreisfinanzen betrieben. Dies ist das Ergebnis einer sehr konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Landrat, Kreistag und Kreisverwaltung“.

Die CDU-Kreistagsfraktion möchte, dass der Kreisausschuss bei seinen Vergabeentscheidungen die Entstehung von unterschiedlich großen Wohnungen fördert (Alleinstehende, Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Senioren). Dabei ist eine gemischte Nutzung in den Gebäudestrukturen mit geförderten (preiswerten) und marktgerechten Wohnungsmieten anzustreben, so der parlamentarische Geschäftsführer und Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister.

Limburg als Vorbild für Obdachlosenhilfe

Nachfolgend eine Pressemitteilung der Stadt Limburg:

Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke hat in der Notschlafstelle von Harry Fenzel und Michael Friedrich (Adlhoch-Haus) Brot und Salz zum Einzug geschenkt bekommen. Über den Einzug freuen sich auch (v.l.) Katrin Begeré, Jacqueline und Michael Schuy sowie Jessica Magnus. Bildquelle: Stadt Limburg

Limburger Lösungen, die auch in anderen Kommunen auf Interesse stoßen: Das ist zum Beispiel bei der neuen Einrichtung für Wohnsitzlose der Fall. Vertreter aus Großstädten haben sich den Komplex in der Rudolf-Schuy-Straße schon einmal angeschaut.

„Wir wollen weiterkommen“, macht der Erste Stadtrat Michael Stanke deutlich. Weiterkommen, das Wort ist meist wirtschaftlichen Entwicklungen vorbehalten. Muss aber nicht. Weiterkommen bedeutet für Stanke und die Stadt, dass sich die Situation für die Obdachlosen verbessert. Deshalb gibt es mit Jessica Magnus seit 1. April vergangenen Jahres eine Sozialarbeiterin für eine Betreuung und ist in der Rudolf-Schuy-Straße eine Einrichtung geschaffen worden, die neue Standards setzt.

„Ein Meilenstein“, sagt daher Harry Fenzl als Leiter des Walter-Adlhoch-Hauses, der Einrichtung der Caritas für die Wohnsitzlosenhilfe. Neue Standards, aber kein Luxus. Es geht um Menschenwürde, sagte Fenzl, der zum Einzug zusammen mit seinem Kollegen Michael Friedrich Brot und Salz an den Ersten Stadtrat überreichte. Das Adlhoch-Haus und die Stadt arbeiten bei der Betreuung von Wohnsitzlosen eng zusammen.

Privatsphäre

Der Menschenwürde wird in der neuen Einrichtung auf jeden Fall Rechnung getragen. Nach Angaben von Jessica Magnus können dort 20 Männer fest wohnen, zudem gibt es noch eine Notschlafstelle mit eigenem Zugang und acht Betten. Die Zimmer in der Rudolf-Schuy-Straße lassen auch Platz für ein wenig Privatsphäre, insgesamt gibt es dort 13 Einzel- und Doppelzimmer. Alle Zimmer verfügen über eine Nasszelle und über Kochmöglichkeiten.

Die Stadt ist Mieter. Der Komplex gehört inzwischen Michael Schuy, der mit seinem Unternehmen ganz in der Nähe beheimatet ist. Vor einigen Jahren hat er das Gebäude erworben, das ursprünglich einmal für Wanderarbeiter errichtet worden war und zuletzt als so genanntes Laufhaus, ein bordellähnlicher Betrieb, genutzt wurde. Schuy nahm nach dem Erwerb zügig Kontakt mit der Stadt auf, um mit ihr über eine mögliche Nutzung zu sprechen. Die Umsetzung in ein Mietverhältnis und der Bezug der Immobilie verzögerte sich jedoch, da der Vorbesitzer der Immobilie sämtliche Verkabelungen sowie Heizungs- und Sanitärinstallationen aus den Wänden riss.

Wie Katrin Begeré als beauftragte Architektin mitteilte, wurde in den Umbau eine sechsstellige Summe investiert. Die Kosten für die Renovierung und den Umbau entsprechen den Mieteinnahmen über die Laufzeit des Vertrags. Insgesamt stehen in dem Gebäude 460 Quadratmeter als Nutzfläche zur Verfügung.

Bisher verteilten sich die betroffenen Personen auf mehrere Einrichtungen in der Stadt. Es gab Container im „Großen Rohr“, die mit dem Einzug in die Rudolf-Schuy-Straße wegfallen. In der Ste-Foy-Straße gibt es Platz für obdachlose Frauen und Männer, in Staffel besteht eine Unterkunft in der Koblenzer Straße und schließlich gibt es noch das Haus in der Brückengasse. Dort soll nach Angaben von Jessica Magnus eine Wohnung, die bisher von Frauen und Männern genutzt wurde, künftig als reine Frauenunterkunft dienen.

Interesse an der neuen Einrichtung zeigten schon Vertreter aus Koblenz und Mannheim. Limburg könnte dort zum Vorbild werden.

Hoher Schaden bei Unfall, Flasche gegen Auto, Zigarettendiebe

Zwei reichlich ramponierte Autos und rund 10.000 Euro Schaden waren die Folgen eines Unfalls auf der Mainzer Landstraße in Niederhadamar am gestrigen Montag. Um 18.40 Uhr kam ein 52-jähriger Autofahrer aus Richtung „Neue Chaussee“ und wich aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei rammte er einen am Straßenrand geparkten Wagen. Der Aufprall schleuderte beide Fahrzeuge zurück auf die Straße. Ein Werbeschild wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.

In Elz hat gestern Abend ein Unbekannter ein fahrendes Auto mit einer Flasche beworfen. Um 20.45 Uhr schleuderte er vom Gehweg der Limburger Straße in Höhe einer Tankstelle die Flasche gegen ein Auto, das in Richtung Ortsmitte fuhr. Das Wurfgeschoss traf den linken vorderen Kotflügel und hinterließ einen Schaden von schätzungsweise 250 Euro. Der Autofahrer hatte den Mann auf dem von ihm aus gesehen linken Gehweg kurz zuvor gesehen. Nach dem Angriff wendete er sein Fahrzeug und wollte den Angreifer verfolgen, konnte ihn aber nicht mehr sehen. Der Flaschenwerfer war rund 1,80 Meter groß, schlank und trug einen Dreitagebart. Der Autofahrer will an ihm grüne Baustellenkleidung gesehen haben. Außerdem habe er zwei Flaschen dabei gehabt. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

In der vergangenen Nacht hebelten Einbrecher an einem Einkaufsmarkt in der Hauptstraße von Obertiefenbach den windfang auf und zerschlugen eine Scheibe und eine weitere Eingangstür. Dann räumten sie die Zigarettenregale an den Kassen aus und machten sich davon. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Geld vom Landkreis für kommunale Flüchtlingsarbeit

Bildquelle: Pixabay/GDJ

Die Kommunen im Landkreis Limburg-Weilburg bekommen jeweils eine drittel Mitarbeiterstelle für die Flüchtlingsarbeit aus dem Kreishaushalt finanziert. Ganz unumstritten war diese Entscheidung der jüngsten Kreistagssitzung allerdings nicht. Außerdem ging es in dem Gremium um den relativ überschaubaren Nachtragshaushalt 2017, um die Besetzung des Kreisseniorenausschusses und um den bevorstehenden Neubau der Lahnbrücke bei Staffel.

Warum es durchaus unterschiedliche Ansichten zur Flüchtlingsunterstützung gibt, welche Verschiebungen im Stellenplan es gibt, warum der Seniorenausschuss trotz vermeintlich geringfügiger Veränderungen dennoch eine Debatte auslöste und wie es mit der Staffeler Brücke weitergeht: Das alles steht im kostenpflichtigen Teil des Beitrags.

Ein Leserecht für den vollständigen Beitrag (6600 Zeichen) kann über das Bezahlsystem Laterpay für 20 Cent erworben werden. Dazu auf der Startseite des Blogs bitte auf die Überschrift klicken. Von dort geht es weiter zur Laterpay-Einbindung. Wer sich etwas mehr in das Bezahlsystem einlesen möchte, findet hier einige nähere Erläuterungen.

Netzigkeiten: Kräppel, Kommunalpolitik, Kunstfotos

Wieder einmal drei Entdeckungen aus Blogosphäre und Youtube mit lokalem Bezug:


Die Limburger Bäckerei Huth bewirbt ihre neuen Ber… äh Fastenkräppel mit einer Büttenrede direkt aus der Bäckerei.

Christopher Dietz berichtet, naturgemäß aus der christdemokratischen Perspektive, aus der jüngsten HFA-Sitzung in Limburg, wo es insbesondere um die umstrittene Zweitausbausatzung ging, und darüber, dass es mit der möglichen Neugestaltung des Neumarkts aus nicht recht vorangehe.

Der Fotograf Mario Ebenhöh hat einige neue Bilder aus Limburg auf seine Webseite hochgeladen. Mir gefällt insbesondere das Spiel mit der winterlich gefrorenen Lahn und langen Belichtungszeiten in einigen dieser Arbeiten.

Reichen 400 Euro als Lockmittel für Hausärzte?

Bildquelle: Pixabay/DarkoStojanovic

Der Kreistag Limburg-Weilburg will ein Stipendienprogramm auflegen, um dem drohenden Mangel an Hausärzten in der Region vorzubeugen. Möglicherweise könnte Limburg-Weilburg sogar die erste Region bundesweit werden, in der untersucht wird, ob solche Anreize überhaupt einen Effekt erzielen. Denn es ist durchaus umstritten, ob der relativ überschaubare Betrag von 400 Euro im Monat junge Mediziner tatsächlich begeistert, sich als Landärzte niederzulassen. Neben dem Humanmediziner-Stipendium war auch der aktuelle Stand in Sachen Vogelgrippe Thema der Kreistagssitzung.

Welche Pro- und Contra-Argumente es zum Stipendium gibt, wie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Universität Gießen genau aussehen könnte und welche Ergebnisse die bisherigen Vogelgrippe-Untersuchungen erbracht haben: Das alles steht im kostenpflichtigen Teil dieses Beitrags.

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