Letzte Nacht in Hadamar: Randale und schwer verletztes Unfallopfer

Ein Fall von häuslicher Gewalt in Hadamar hat in der vergangenen Nacht die Polizei in Limburg ordentlich in Atem gehalten. um 20.30 Uhr waren in der Borngasse ein betrunkener 35-Jähriger und seine ebenfalls betrunkene Lebensgefährtin in Streit geraten. Der Mann schlug die Frau mehrfahc ins Gesicht. Diese flüchtete darauf zu den Nachbarn, die dann die Polizei verständigten. Schon bei der Aufnahme der Personalien zeigte sich der Mann widerborstig. Als die Polizisten deshalb zur Festnahme schritten, versuchte sich der 35-Jährige durch Kopfstöße zu wehren und zu flüchten. Deshalb nahm die Streife ihn mit in die Polizeidirektion in Limburg. Dort randalierte er in seiner Zelle, schlug und trat gegen die Tür. Dabei verletzte der Mann sich selbst am linken Unterarm. Zur einer Röntgenuntersuchung wurde er nun mit einem Rettungswagen und Bewachung ins St.-Vincenz Krankenhaus in Limburg gebracht. Weil der Randalierer sich weiter aggressiv gegenüber Polizisten verhielt, wurde er Vitos-Krankenhaus nach Hadamar eingewiesen.

Ein Fußgänger ist in der vergangenen Nacht in Hadamar von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Kurz nach 23 Uhr wollte der offenbar betrunkene 76-Jährige die Gymnasiumstraße in Höhe der Einmündung der Fürst-Alexander-Straße überqueren, um zu seiner Wohnung zu gelangen. Dabei achtete er nicht auf das Auto einer 25-Jährigen. Auf der Gymnasiumstraße erwischte das Auto den Fußgänger genau mit der Mitte der Stoßstange. Er fiel auf die Motorhaube, stieß mit dem Kopf gegen die Frontscheibe und stürzte zurück auf die Fahrbahn. Dabei zog er sich schwere Kopf- und Beinverletzungen zu. Der Schaden am Auto wird auf 2500 Euro geschätzt.

Bereits in der Nacht zum Mittwoch ist in Elz ein Handy aus einem Auto gestohlen worden. Der Citroen Kombi stand in der Theodor-Blank-Straße, bei dem Telefon handelt es sich um ein I-Phone 6. Hinweise and die Polizei: 06431/91400 .

Am Donnerstagabend ist bei Ellar ein Autofahrer aus der Kurve geflogen und hat sich dabei leicht verletzt. Der 18-Jährige kam kurz vor 20 Uhr von Fussingen und verlor nach einer Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam nach rechts von der Straße ab, überschlug sich in der Böschung und blieb auf einem Acker liegen. Der Fahrer erlitt leichte blessuren, der Sachschaden dürfte einige tausend Euro betragen.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Gerichtsgeflüster: Schwimmbad, Schach und Sprudelwasser

Wieder einmal gibt es interessante Entdeckungen in den amtlichen Veröffentlichungen von Bundesanzeiger und Amtsgericht Limburg. Wie immer kann ich die Ergebnisse nicht verlinken, so dass ich für das genauere Einlesen die Suchfunktionen des Justizportals des Bundes und der Länder sowie des Bundesanzeigers empfehle. Dort dürfte man mit den hier angegebenen Unternehmensnamen schnell fündig werden.

Die Hallenbad Diez-Limburg G.m.b.H., die das Oranienbad in Diez betreibt, hat jetzt im Bundesanzeiger ihren Jahresabschluss 2014 veröffentlicht. Wie jedes Jahr macht sie erhebliche Verluste, und zwar rund 538.000 Euro, die die Städte Diez und Limburg sowie die beiden Landkreise Rhein-Lahn und Limburg-Weilburg (der auf dem Umweg über seine Kreishallenbadgesellschaft) aus ihren Haushalten ausgleichen. Das ist auch nicht verwunderlich und vermutlich bei keinem einzigen öffentlich betriebenen Hallenbad deutschlandweit anders. Besonders ist die Tatsache, dass die Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres von knapp einer auf gut 1,85 Millionen Euro gestiegen sind, und zwar im Wesentlichen (1,05 Millionen) in Form von Bankschulden. Das lässt sich damit erklären, dass im Sommer 2014 die groß angelegte Sanierung des Bades begann, die sich bis Oktober 2015 hinzog. Deshalb sind auch die Einnahmen aus Bad- und Saunaeintritt in den verbleibenden Nutzungsmonaten 2014 auf 151.000 Euro gesunken. Im Jahr davor waren es noch 409.000 Euro, ohne dass dadurch allerdings das Geschäftsergebnis besser gewesen wäre. Vermutlich wird es wegen der andauernden Bauarbeiten für 2015 ähnlich niedrige Erlöse und hohe Verluste zu verzeichnen geben.

Zu der Kategorie von Vereinen, die es heutzutage eher schwer haben, gehören sicher die Schach-Clubs. Einer davon, die Schachgemeinschaft Runkel, hat sich jetzt laut Meldung des Amtsgerichts Limburg aufgelöst.

Über einen anderen Verein ist die Zeit auf andere Weise hinweggegangen: Die Polenhilfe Runkel hat sich aufgelöst, vermutlich weil es in einem Land das mit seinem Bruttoinlandsprodukt derzeit auf Platz 20 weltweit steht, nicht viel Bedarf für Hilfe von außen gibt.

Interessant scheint, was mit der Neuselters-Mineralquelle in Löhnberg vor sich geht. Sie soll zwar Ende Februar den Betrieb einstellen, aber zum 1. Februar wurde die bisherige Neuselters Mineralquellen GmbH in die Neuselters Mineralquellen GmbH & Co.KG umgewandelt und dies vom Amtsgericht Limburg bekannt gegeben. Deren einziger Gesellschafter ist die MISIPI Beteiligungsgesellschaft mbH, mit Sitz in Baruth/Mark in Brandenburg. Diese Gesellschaft wurde wiederum im Mai 2015 gegründet. Als Geschäftsführer wurde damals Günter Kutschera eingetragen. Der ist aber Geschäftsführer des Altmühlthaler Mineralbrunnens. Altmühlthaler wiederum hatte im vergangenen Sommer Anteile an Neuselters erworben. Da stellt sich die Frage, warum Altmühlthaler, das man als Unternehmen getrost hinter der Person Kutscheras vermuten darf, eine eigene Beteiligung, die demnächst ihr operatives Geschäft einstellt, in eine neue Gesellschaftsform überführt. Soll der Betrieb doch in irgendeiner Form fortgeführt werden? Oder geht es um die Sicherung des Namens „Neuselters“, der ja einen gewissen Markenwert besitzen dürfte?

Update, 2. Februar: Ein aufmerksamer Leser hat mich darauf hingewiesen, dass die Auflösung der runkeler Polenhilfe keineswegs daruf zurückzuführen sei, dass ihre Unterstützung niht mehr benötigt würde. Eher liege das Ende des Vereins am hohen Alter der aktiven Mitglieder. Insbesondere in Ostpolen sei die Armut weiterhin groß. Ich persönlich finde das bezeichnend für ein Land, das allgemein als wirtschaftspolitischer Musterschüler gilt. Wohl ein Hinweis darauf, dass eine florierende Wirtschaft alleine noch nicht dafür sorgt, dass es den Menschen besser geht.

Mehr Arbeitslose im Januar, trotzdem gute Zahlen für Limburg-Weilburg

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Limburg-Weilburg ist im Januar deutlich gestiegen, um rund einen halben Prozentpunkt auf 5,4 Prozent. Die zuständige Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar gibt sich in ihrer allmonatlichen Pressemitteilung zur Arbeitsmarktentwicklung trotzdem vergnügt. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist ausschließlich auf die üblichen saisonalen Einflüsse zurückzuführen und bewegt sich deutlich unter den Januarwerten der letzten fünf Jahre“, sagt Agenturchefin Angelika Berbuir. Der Bedarf an Arbeitskräften bleibe groß, insbesondere in Handel, Gesundheitswesen und Zeitarbeit.

– Hinter der Quote von 5,4 Prozent Arbeitslosen verbergen sich 4962 Menschen, 472 mehr als Ende Dezember. Damit liegt die Quote zwar 0,5 Prozent über dem November, aber ebenfalls 0,5 Prozent unter dem Januar vor einem Jahr.

– Die Arbeitslosigkeit bei unter 25-Jährigen stieg um 53 auf 435 Personen und bei Menschen über 50 um 100 auf 1516.

– Am stärksten sind die Arbeitslosenzahlen im wetterabhängigen Baugewerbe gestiegen. 229 Menschen aus der Branche meldeten sich im Januar bei der Arbeitsagentur, gefolgt von 64 aus der Sparte Verkehr, Logistik und Sicherheit sowie 62 aus dem produzierenden Gewerbe.

– Der Bestand an Arbeitsplätzen hat deutlich zugelegt. Knapp 1.400 zusätzlich geschaffene Stellen (insgesamt rund 49.700) im Vergleich des zweiten Quartals 2015 mit dem zweiten Quartal 2014 bedeuten ein Plus von 2,8 Prozent, wesentlich mehr als die 2,1 Prozent hessenweit. Der größte Zuwachs entstand im Handel mit 340 Arbeitsplätzen, gefolgt vom verarbeitenden Gewerben (208) und dem Gesundheitswesen (163).

Vergleichszahlen für Hessen gibt es beim HR und für den Bund auf Spon.

Einbrecher plündern Wohnung in Oberweyer

In der Kirchstraße in Oberweyer haben Einbrecher gestern zwischen 15 und 16 Uhr Armbanduhren und Schmuck erbeutet. Sie versuchten zunächst eine Kellertür mit mehreren Hebelansätzen aufzubrechen, was jedoch misslang. An der Haustür hatten die Einbrecher es etwas leichter, denn die war wohl nicht abgeschlossen. Die Tür wurde aufgehebelt, die Wohnung durchsucht und acht Uhren und Modeschmuck gestohlen. Möglicherweise wurden die Täter durch die Heimkehr der Bewohnerin gestört. Sie sprangen durch ein rückwärtiges Fenster und flüchteten. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

Auf dem Parkplatz am Elbbachufer in Hadamar ist in der vergangenen Nacht ein Auto beschädigt worden. Ein unbekanntes Fahrzeug stieß dem silberfarbenen Citroen beim Ein- oder Ausparken gegen die Radläufe auf der Beifahrerseite. Der Schaden wird auf 1000 Euro geschätzt.

Einbrecher waren im Zeitraum von Samstag, 9.15 Uhr, und Sonntag, 16.15 Uhr im Alten Dietkircher Weg in Elz am Werk. Sie hebelten an der Rückseite des Einfamilienhauses an drei Fenstern und einer Garagentür, gelangten aber nicht ins Haus. Der Schaden wird auf 2000 Euro geschätzt.

Bei einem Unfall auf der Landstraße zwischen Ellar und Steinbach sind gestern um 7.20 Uhr zwei Autofahrerinnen leicht verletzt worden. Einen Zusammenstoß mit einem wechselnden Wildschwein versuchte eine 54-Jährige mit einer Vollbremsung zu vermeiden. Trotzdem erfasste sie mit ihrem Auto das Tier, das dabei getötet wurde. Eine hinter ihr fahrende 18-Jährige konnte auch nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 6500 Euro.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Auto in Niederhadamar geklaut und in Dehrn gegen Zaun gesetzt

Mit einem Auto, das er zuvor in Niederhadamar gestohlen hatte, hat ein 27-Jähriger heute Morgen um 4 Uhr in Dehrn einen Unfall gebaut. Auf der Burgfriedenstraße kam er aus Richtung Dietkirchen von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Bauzaun. Der Fahrer lies den Wagen zurück. Als die Polizei ermittlungen aufnahmen, kam heraus, dass der schwarzer Fiat Seicento irgendwann nach 2.40 Uhr in der Plauderstraße in Niederhadamar gestohlen worden war. Um 8 Uhr stellte sich der vermeintliche Fahrer, ein 27-Jähriger mit Wohnsitz Krefeld, bei der Polizei. Der verursachte Schaden wird auf 4000 Euro geschätzt.

Bargeld und Schmuck erbeuteten Einbrecher in der vergangenen nacht zwischen 18 und 23.30 Uhr in einem Wohnhaus in der Breslauer Straße in Hadamar. Die Täter hatten die Haustür aufgehebelt. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

In der Limburger Straße in Elz sind am Donnerstag nach 17.45 Uhr an einem blauen Audi beide Reifen auf der Fahrerseite platt gestochen worden.

In der Nacht zum Samstag hat sich eine Autofahrerin bei Fussingen mit ihrem Wagen überschlagen. Kurz vor Mitternacht schleuderte ihr Wagen auf der Fahrt nach Ellar von der glatten Straße hinunter, mährte ien Verkehrsschild um und überschlug sich. Die Frau am Steuer blieb unverletzt, der Sachschaden wird auf 8000 Euro geschätzt.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Unternehmer in Region sind guter Dinge – außer den Händlern

Die Industrie, an der das Baugewerbe in der Region einen überdurchschnittlich hohen Anteil hat, schätzt die wirtschaftliche Lage besonders positiv ein. Bildquelle: vtaktuell

Die Industrie, an der das Baugewerbe in der Region einen überdurchschnittlich hohen Anteil hat, schätzt die wirtschaftliche Lage besonders positiv ein. Bildquelle: vtaktuell

Die Geschäfte laufen gut wie schon lange nicht mehr, und das wird in Zukunft auch so bleiben: So lautet die subjektive Einschätzung der Unternehmen in der Region, die in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Limburg zusammengeschlossen sind. Die IHK hat mit ihrer Winter-Konjunkturumfrage um deren Geschäftseinschätzung gebeten (wobei man als methodisch-mathematisches Manko ankreiden muss, dass in der Pressemitteilung zur Umfrage weder die Gesamtzahl der befragten Unternehmen noch die Rückläuferquote genannt wird). Nachfolgend einige herausgegriffene Fakten aus der umfangreichen Auswertung:

Der Gesamtindex liegt bei 135 Punkten und damit auf dem höchsten Wert seit 2005 (Herbst-Umfrage: 126 Punkte). Sowohl bei der Einschätzung des aktuellen Stands als auch bei der Zukunftsaussicht sind die meisten Branchen positiver eingestellt als bei der vorhergehenden Umfrage im Herbst. Besonders gut laufen die Geschäfts für das produzierende Gewebe, lediglich im Handel gab es eine Stimmungsverschlechterung.

Die gegenwärtige Wirtschaftslage schätzen 54 Prozent der Unternehmen quer durch die Branchen als gut ein und 40 Prozent als befriedigend. Nur für 6 Prozent laufen die Geschäfte schlecht. 28 Prozent rechnen für die kommenden zwölf Monate mit einer Verbesserung, 12 Prozent mit einer Verschlechterung, der Rest mit gleichbleibender Firmentätigkeit.

Der Geschäftsindex für die Industriebetriebe im Landkreis ist gegenüber der Herbstumfrage um 13 auf 135 Punkte gestiegen. Für sie gilt, was auch bundesweit immer wieder betont wird: Die Inlandsanfrage stützt die Wirtschaft, weniger der Export. Die Auslandsaufträge für die Industrie in der Region ist sind in den vergangenen vier Monaten im Wert um 19 Prozent gestiegen, die Inlandsaufträge aber um 25 Prozent. Der Handel meldet lediglich 118 Indexpunkte und ist damit der einzige Wirtschaftssektor mit eingetrübter Stimmung. Im Herbst waren es dort noch 124 Punkte gewesen. Die Dienstleister verzeichnen dagegen in diesem Zeitraum ein leichtes Plus von drei auf 132 Punkte.

Im Baugewerbe, das für die Region besonders wichtig ist, im Index aber unter der Sparte „Industrie“ geführt wird, ist der Klimaindex geringfügig auf 145 Punkte gestiegen. Unter den Händlern sehen die Großhändler die Lage und die Zukunft tendenziell etwas optimistischer als die Einzelhändler.

Neben der Gesamteinschätzung fragt die IHK auch die Personal- und Investitionspläne ab. 22 Prozent der befragten Firmen wollen Personal aufstocken, 10 Prozent Personal abbauen, 68 Prozent wollen ihren Personalbestand unverändert lassen. Vor allem in der Industrie, im Bau und bei den unternehmensbezogenen Dienstleistern wird mehr Personal benötigt. Gastgewerbe und Banken wollen hingegen mit weniger Mitarbeitern auskommen. 28 Prozent der Unternehmen wollen 2016 mehr investieren, 15 Prozent weniger, 57 Prozent etwa gleich viel.

Netzigkeiten: Frauen, Funker, Fällung


Die Linkspartei Limburg-Weilburg hat zusammen mit Flüchtlingen eine Demonstration gegen Sexismus in Limburg organisiert und dies mit mehreren Videos dokumentiert.

Kollege Sascha Braun hat einige sehenswerte Fotos von der Kappensitzung der Blauen Funker in Limburg veröffentlicht.


Limburg FM hat sich näher mit der geplanten Fällung von Bäumen für den Hubschrauberlandeplatz am St.-Vincenz-Krankenhaus befasst, die in Limburg erheblichen Wirbel auslöst.

Eckert begrüßt Absichtserklärung zu Hochschule in Limburg

Nachfolgend eine Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Tobias Eckert (SPD):

Der heimische Landtagsabgeordnete Tobias Eckert wertet die am Mittwoch getroffene Weichenstellung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst des Hessischen Landtags zur Unterstützung eines Hochschulstandorts in Limburg als „Rückendeckung für die Domstadt und ihren Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD)“.

Der Fachausschuss schlägt dem Landtag vor, die Landesregierung darum zu bitten, die Etablierung einer Außenstelle der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Limburg zu unterstützen, für die der Magistrat der Stadt sich einsetzt. „Die Regierungskoalition im Landtag hat einsehen müssen, dass SPD und FDP mit ihrer Initiative für einen Hochschulstandort in Limburg auf dem richtigen Weg sind. Einen entsprechenden Beschluss hätte man auf dieser Grundlage schon im Sommer fassen können“, sagte Tobias Eckert, der am Donnerstag nach Wiesbaden gefahren war um das Vorhaben in Limburg zu unterstützen, obwohl er dem Ausschuss nicht als Mitglied angehört.

„Es ist gut für die Entwicklung der Stadt Limburg und der gesamten Region, dass bei den Vertretern der Regierungsfraktionen von CDU und Grünen die Erkenntnis hinzugekommen ist, dass ein Hochschulstandort unterstützenswert ist, auch wenn man der Initiative von SPD und FDP bereits vor Monaten hätte zustimmen können“, sagte Eckert, der nun die Landesregierung am Zuge sieht, rasch konkrete Schritte folgen zu lassen.

Überfall in Offheim: Wer war der unbekannte Helfer?

Die Polizei sucht nach einem Zeugen für eine gewaltsame Auseinandersetzung in der Ortsmitte von Offheim vor gut zwei Monaten. Am Samstag, 14. November, war eine 22-jährige Frau nach einer heftigen Auseinandersetzung mit ihrem Ex-Freund auf der Verbindungsstraße zwischen Niederhadamar und Offheim aus dessen Auto gesprungen und in Richtung Ortsmitte geflüchtet. Nachdem sie sich zunächst in einem Vorgarten versteckte, rannte sie in Richtung der Bushaltestelle an der Kirche. Dort holte der ebenfalls 22-Jährige die panische Frau um 1.20 Uhr ein und versuchte sie zu schlagen. Da sie laut schrie, ließ er von ihr ab und flüchtete. Ein unbekannter Mann kam der Frau zu Hilfe und riet ihr unter anderem, dass sie sich in einem Hof verstecken könne. Der Helfer wird als Zeuge gesucht. Es soll sich um einen etwa 35-Jährigen gehandelt haben, der in der Nähe auch gewohnt haben könnte. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

Auf der B8 zwischen Malmeneich und Elz hat eine Autofahrerin gestern Abend bei einem Unfall leichte Verletzungen erlitten. Kurz vor 20 Uhr wurde der Frau am Steuer schwindelig, wodurch sie die Kontrolle über ihren Wagen verlor und von der Straße abkam. Der Kleinwagen prallte gegen einen Baum.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Grüne haben neuen Kreisvorstand gewählt

Nachfolgende eine Pressemitteilung der Grünen Limburg-Weilburg:

Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen. Von links nach rechts: Simon Lissner, Renate Michel, Wolfgang Lippe, Phillip Krassnig, Dieter Oelke. Bildquelle: Grüne Limburg-Weilburg

Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen. Von links nach rechts:
Simon Lissner, Renate Michel, Wolfgang Lippe, Phillip Krassnig, Dieter Oelke. Bildquelle: Grüne Limburg-Weilburg

Bündnis90/Die Grünen im Landkreis Limburg-Weilburg haben bei ihrer vergangenen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Für Kontinuität sorgen weiterhin Wolfgang Lippe aus Limburg und Simon Lissner aus Runkel, die bereits zum fünften Mal wiedergewählt wurden. Nach einigen Jahren Pause ist ebenfalls das Gründungsmitglied der Grünen Dieter Oelke aus Bad Camberg wieder in den Vorstand eingezogen. Als weitere gleichberechtigte Vorstandsmitglieder komplettieren der Limburger Sebastian Schaub, die Weilburgerinnen Renate Michel und Alina Michel sowie der Hünfeldener Phillip Krassnig die neue Führungsmannschaft der GRÜNEN.

Als große Aufgabe will der Vorstand die kommende Kommunalwahl im März mit einem guten Ergebnis zu bestehen und keine der 2011 gewonnenen Mandate abzugeben. Außerdem sollen die Weichen für den Bundestagswahlkampf 2017 gestellt werden, welcher ebenfalls in der zweijährigen Amtsperiode liegt. Weitere Ziele seien eine gute Koordination mit den Ortsverbänden und die Gewinnung von neuen Mitgliedern für die Grüne Partei.

Nicht mehr angetreten waren Andrej Foll, Sergej Oster, Swetlana Ramich und Cornelius Dehm. Der neue Vorstand dankte den ausscheidenden Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement für das sie viel Zeit aufgewendet haben. Ein besonderer Dank ging an Cornelius Dehm, welcher dem Vorstand zuvor vier Jahre lang angehörte und in dieser Zeit viele Debatten angeregt hatte. Der neue Kreisvorstand wünscht ihm weiterhin viel Freude und Erfolg bei seinem Engagement in der Limburger Stadtverordnetenversammlung und dem GRÜNEN Ortsverband der Kreisstadt.