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Falscher Alarm oder Bedrohung? Polizei fahndet in Limburg nach Bewaffnetem

Zunächst wurde “falscher Alarm” gemeldet, aber inzwischen ist offenbar klar, dass die Polizei heute Mittag tatsächlich in der Limburger Innenstadt einen Bewaffneten gejagt hat. Dazu waren erhebliche Polizeikräfte im Einsatz. Zeugen meldeten der Polizei kurz nach 14 Uhr in der Gartenstraße einen Jugendlichen, der angeblich mit einer Waffe, möglicherweise eine Spielzeugwaffe, in Richtung Wiesbadener Straße unterwegs war. Die Schulleitung der nahe gelegenen Goetheschule entschloss sich vorsorglich zur Schließung der Gebäude. Nachdem die Fahndung keine Gefahr für die Schule erkennen ließ, wurden die Schüler wenig später nach Hause geschickt. Nur wenige Minuten später wurde eine weitere Person gemeldet, die am Lahnufer geschossen haben soll. An der angegebenen Stelle entdeckte die Polizei Luftgewehrmunition. Der Tatverdacht richtete sich gegen einen 19-jährigen, bereits polizeibekannten Mann, der wenig später auch festgenommen wurde. Er räumte ein, an der Lahn Schießübungen unternommen zu haben. Die Luftdruckwaffe wurde in seiner Wohnung sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen sind im Gange. Ob der Mann auch in der Gartenstraße unterwegs war, ist derzeit noch nicht geklärt. Hinweise an die Polizei: 06431/91400 in Verbindung zu setzen.

Arbeitsmarkt im November: Überraschend positiv für Spätherbst

Ungewöhnlich für November: Die Arbeitslosenquote im Landkreis Limburg-Weilburg ist noch einmal leicht gesunken. Nachfolgend die zentralen Fakten aus der Monatsstatistik, die die Arbeitsagentur heute veröffentlicht hat:

– Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,2 auf 5,0 Prozent gesunken. Im November 2013 lag sie bei 5,3 Prozent. In absoluten Zahlen: 4.562 Personen waren im letzten Monat als arbeitslos registriert. Das waren 126 weniger als im Oktober (-2,7 Prozent) und 160 weniger als vor einem Jahr (-3,4 Prozent).

– Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren ist mit 557 fast kosntant geblieben und gegenüber dem Vorjahr sogar leicht gestiegen. Bei den Arbeitslosen über 50 Jahren ist die Zahl deutlich um 70 Personen auf 1414 gesunken.

– Die meisten Beschäftigten haben in der Verkahrs- und Logistikbranche wieder in den Beruf zurückgefunden: insgesamt 36. Es folgen Kaufleute (-24) und die Branche “Gesundheit und Soziales” (-18). Die Baubranche verzeichnete im November als einizges Gewerbe netto einen Anstieg der Arbeitslosigkeit, und zwar um fünf Personen.

– Im November erteilten die Unternehmen und Verwaltungen der Arbeitsagentur 393 Vermittlungsaufträge. Das waren 129 Stellen mehr als im November 2013.

– “Es ist offenkundig, dass die Unternehmen insbesondere im Fachkräftesektor Zukunftssicherung betreiben”, kommentiert der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar, Alexander Baumann, die Zahlen. In diese Richtung deuteten auch die sehr niedrigen Kurzarbeits-Zahlen von derzeit lediglich 89 betroffenen Personen insgesamt in Limburg-Weilburg und Lahn-Dill. Auch das noch milde Wetter wirke sich positiv aus. Baumann weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Unternehmen des Bau-, Dachdecker-, Gerüst- und Gartenbaugewerbes bei schlechtem Wetter Kündigungen vermeiden können, indem sie bei witterungsbedingtem Arbeitsausfall auf das Saison-Kurzarbeitergeld zurückgreifen können.

Vergleichszahlen für Hessen finden sich bei der Wetzlarer Neuen Zeitung und für den Bund insgsamt bei Spon. Wer es für Limburg-weilburg ganz genau wissen möchte, findet hier die offizielle Pressemitteilung im pdf-Format.

Swinging Christmas: Weihnachts-Jazz mit der Comitolo Big Band

Musikalische Vorweihnachtsfreude: die Comitolo Big Band mit ihrer Sängerin Anna Schenk. Bildquelle: Comitolo Big Band

Musikalische Vorweihnachtsfreude: die Comitolo Big Band mit ihrer Sängerin Anna Schenk. Bildquelle: Comitolo Big Band

Der Advent wird in diesem Jahr jazzig. Die Comitolo Big Band feiert zusammen mit der Kulturvereinigung Hadamar am Freitag, 5. Dezember, um 20.30 Uhr die Premiere von „Swinging Christmas“ in der Stadthalle Hadamar.

Neben der Comitolo-Stammsängerin Anna Schenk moderiert und singt zum ersten Mal der bekannte Nachrichtensprecher und Jazzsänger Elmar Bartel. Als Freund des 2013 verstorbenen Paul Kuhn, dem „Mann am Klavier“, hat Elmar Bartel handgeschriebene Arrangements des beliebten Musikers erworben und stellt sie nun der Band zur Verfügung. Der bekannte Weihnachts-Hit „Last Christmas“ erscheint dabei im neuen Gewand als fetzig-swingendes Arrangement in vollem Big-Band-Sound.

Am Nikolausabend darf natürlich „Santa Claus“ nicht fehlen: Anna Schenk wird unter anderem das stimmungsvoll instrumentierte „Santa Baby“ singen und Elmar Bartel den Titel „Santa Claus is Coming to Town“. Weihnachtswünsche werden wahr mit Stevie Wonders „I Wish“, rhythmisch anspruchsvoll für Big Band in Szene gesetzt.
Dies ist nur eine kleine Auswahl der speziell für diesen Abend einstudierten neuen Stücke. Im Mittelpunkt steht natürlich die Comitolo Big Band. Sie setzt sich aus Musikern aus der gesamten Region zusammen und ist seit Jahren bewährter Bestandteil des Hadamarer Kirmesfrühschoppens. Nun will sie sich in einem ungewohnten, vorweihnachtlichen Flair zeigen. Für Getränke und kleine Speisen sorgt das Catering-Team von Annita Hermann.

Eintrittskarten zu „Swinging Christmas“ gibt es ab sofort für acht, an der Abendkasse für neun Euro. Schüler und Studenten zahlen nur fünf Euro Eintritt. Vorverkaufsstellen sind Schreibwaren Dutell, Gymnasiumstraße 6, und die Buchhandlung Hämmerer, Gymnasiumstraße 9, in Hadamar, „Buch & Tee“, Rathausstraße 2, in Elz und AH Tischwäsche Stick & mehr, Dorfbachstraße 2, in Niederhadamar.

Fußgänger angefahren, Einbrecher auf Flugplatz

Leichte Blessuren hat gestern um 16.30 Uhr ein Fußgänger auf der Limburger Grabenstraße erlitten. Am Überwegs zwischen Korn- und Neumarkt über die Straße hatte ein 64-jähriger Autofahrer zunächst angehalten. Ein Fußgänger, der vom Neumarkt kam, winkte ihm aber, dass er durchfahren könne. Das tat der Autofahrer auch. Allerdings trat genau in diesem Moment auf der anderen Seite ein 57-Jähriger vom Kornmarkt aus auf die Straße. Das anfahrende Auto erfasste den Mann, der auf die Motorhaube und gegen die Windschutzscheibe prallte.

Kommentar meinerseits: Musste ja irgendwann so kommen bei der unverantwortlich unklaren Verkehrsregelung an der Stelle.

Auf der Landstraße zwischen Niederselters und Haintchen verlor gestern um 8.30 Uhr eine 20-jährige Autofahrerin auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto. Sie kam nach links von der Straße ab und prallte seitlich gegen einen Baum. Die junge Frau zog sich leichte Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Am Elzer Flugplatz sind Einbrecher zwischen Montagabend und Dienstagnachmittag in den Clubraum und die Flugzeughalle eingedrungen. Sie hebelten eine Zugangstür des Clubheims auf, durchsuchten den Schankraum und stahlen Bargeld. Bevor sie die Räume verließen, leerten die Einbrecher in allen Räumen Getränkeflaschen, vermutlich um Spuren zu verwischen. Die Täter kletterten außerdem noch auf das Dach einer Flugzeughalle, verschafften sich dort Einlass und kletterten in die Halle. Dort wurde ein Spind aufgehebelt, allerdings nichts gestohlen. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

In der Grabenstraße in Limburg hatte eine Spielothek heute um 5.15 Uhr ungebetenen Besuch. Die Einbrecher hebelten eine rückwärtige Tür auf und knackten die Kasse, aus der sie etwas Wechselgeld mitnahmen. Anwohner sahen drei dunkel gekleidete Personen in Richtung Altstadt davon laufen. Sie waren 180 bis 190 cm groß. Eine trug einen roten Schal oder hatte einen roten Zopf.

Ein Zeuge beobachtete gestern um 16 Uhr auf dem Bahnhofsplatz in Limburg einen Mann, der einer älteren Frau das Portmonee aus der Jackentasche zog und in Richtung Neumarkt davon lief. Der Zeuge verfolgte den Täter, verlor er ihn allerdings aus den Augen. Der Dieb war etwa 25 Jahre alt, 170 cm groß, trug eine Brille und hatte dunkle Haare. Er hatte eine blau-graue Umhängetasche dabei und trug eine schwarze Lederjacke. Die bestohlene Frau hat sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Wirtschaftsgigant Limburg: So dominiert die Kreisstadt die Region

Die IHK Limburg hat erstmals einen regionalen Mietspiegel für Gewerbeimmobilien veröffentlicht. Auf Grundlage von Befragungen bei Maklern, Wirtschaftsförderern und Sachverständigen sind Zahlen für aktuelle Neuabschlüsse von Mietverträgen herausgekommen, die einerseits nicht unbedingt überraschen, andererseits aber sehr bezeichnend sind.

Wenig überraschend ist die Tatsache, dass sich die Preise für Gewerbe-Mietobjekte sehr genau parallel zur Bevölkerungsgröße entwickeln. In fast allen Kategorien werden in Limburg die höchsten Preise gefordert und bezahlt. Dann folgt Bad Camberg als zweitgrößte Stadt. Parallel zur Größe geht es dann mit Weilburg, Hadamar und Runkel auch in den Preiskategorien weiter. Wenn man vom alten Prinzip der Preisbildung aus Angebot und Nachfrage ausgeht, folgt daraus, dass Limburg für Gewerbebetriebe der interessanteste Standort ist und das Interesse parallel zur Bevölkerungsgröße nachlässt.

Bezeichnend und auch ein wenig überraschend ist, wie heftig dieser Effekt ausfällt. Den höchsten Ausreißer verzeichnet die Umfrage bei 1A-Einzelhandelslagen in Limburg mit bis zu 60 Euro Monatmiete je Quadratmeter. Deutlich abgeschlagen und nur wenige vor den restlichen Städten folgt Bad Camberg mit 10,50 Euro in der Spitze. In den übrigen Kategorien fällt die Spitzenposition Limburgs nicht ganz so krass aus, die Dominanz der Kreisstadt lässt sich jedoch auch dort ablesen. Für Hallen, Logistik- und Produktionsgebäude muss in Limburg bis zu 9 Euro je Quadratmeter und Monat gezahlt werden – immerhin 150 Prozent des Spitzenwerts in Bad Camberg. Runkel kommt als kleinste der fünf Städte nur auf einen Höchstwert von 3,50 Euro. Bei Spitzen-Büroflächen liegt Limburg mit zwölf Euro immerhin noch zwei Euro vor Camberg und beim Doppelten von Runkel.

Ein wenig überraschend erscheint noch, dass das oft bei der Beurteilung der Wirtschaft im Landkreis genannte Nord-Süd-Gefälle und auch die Nähe oder Entfernung zu den Bundesstraßen oder der Autobahn kaum eine Rolle spielen. Beispielsweise liegt Elbtal, obwohl direkt an der B54, gemeinsam mit Weinbach, in nahezu allen Kategorien weit hinten. Lediglich Beselich mit seiner massiven Ansiedlungstätigkeit in den vergangenen Jahren hebt sich in einigen Immobilienklassen spürbar gegenüber vergleichbaren und auch etwas größeren Gemeinden ab.

Wer es genau nachlesen will, findet die Umfrage als pdf-Dokument zum Herunterladen.

Zweiradhändler geplündert, Schwerverletzte bei Glätte-Unfällen

In Zollhaus haben Einbrecher am vergangenen Wochenende einen Zweiradbetrieb nahezu komplett geplündert. Sie erbeuteten zehn Quads, zwei Motorroller, Wechselgeld und Motorradausrüstung. Die Täter gelangten vermutlich über den rückwärtigen Bereich an der B 274 auf das Gelände und verschafften sich dann gewaltsam Zugang zu den Verkaufs-, Ausstellungs- und Werkstatträumen. Dort dürften sie sich über längere Zeit aufgehalten haben oder zum Abtransport des Diebesguts sogar mehrfach das Gebäude angefahren haben. Hinweise an die Polizei: 06432/6010.

In der zurückliegenden ersten Frostnacht der Region hat es zahlreiche Unfälle auf glatten Straßen gegeben. Die Polizei meldet insgesamt sieben Fälle, die eindeutig auf Glatteis zurückgehen. Der schwerwiegendste trug sich heute um 7.30 Uhr auf der B456 bei Weilmünster zu.Zwischen Dietenhausen und Grävenwiesbach verlor eine 27-jährige Autofahrerin auf ihrer Fahrt in Richtung Weilburg auf der eisglatten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte auf die Gegenfahrbahn. Zunächst prallte sie gegen die Leitplanke und stieß dann frontal zwei entgegenkommenden Autos zusammen. Die Unfallverursacherin wurde leicht, der 42-jährige Fahrer eines dieser Wagen schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf 23.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten war die Bundesstraße kurzzeitig voll gesperrt. Auf der B 49 zwischen Heckholzhausen und Allendorf verlor eine 24-jährige Autofahrerin heute um 8.20 Uhr die Kontrolle über ihren Kleinwagen, prallte in die rechte sowie die Mittelleitplanke und blieb auf dem rechten Fahrstreifen total beschädigt stehen. Die junge Frau erlitt schwere verletzungen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 12.000 Euro. Die Bundesstraße war bei der Unfallaufnahme kurzzeitig voll gesperrt. Fast zur gleichen Zeit ist auf der Landstraße zwischen Steinbach und Hintermeilingen ein 42-jähriger Autofahrer in einer Kurve ins Schleudern gekommen und hat einen entgegenkommenden Wagen am Außenspiegel gestreift. Danach rutschte er von der Fahrbahn, überschlug sich im angrenzenden Feld, beschädigte einen Zaun und blieb auf dem Dach liegen.

Auf dem Parkplatz des Aldi-Marktes in Hadamar ist gestern um 16 Uhr ein 74-jähriger Mann bestohlen worden. Der stark Gehbehinderte war mit seinem Auto auf den Behindertenparkplatz gefahren und dort beim Aussteigen von einer Frau um eine Spende gebeten worden. Er gab ihr aus seiner Börse fünf Euro und legte das Portmonee aufs Autodach. Eine zweite Frau kam hinzu, umarmte und küsste ihn, wobei die erste in die Börse griff und daraus mehrere hundert Euro stahl. Die beiden Täterinnen flüchteten zu Fuß vom Parkplatzgelände. Beide waren etwa 25 Jahre alt, 165 bis 170 cm groß und hatten dunkle Haare. Die Diebinnen waren dunkel gekleidet, eine trug eine dunkle Kappe. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

Seit Montag vergangener Woche scheint in Weilmünster jemand mit Metallkugeln um sich zu schießen. Mittlerweile vier Scheiben an Autos, drei an Wohnhäusern und eine an einem Friseurgeschäft sind beschädigt worden. Auch auf dem Friedhof haben Unbekannte auf Grablampen, in der Waldgemarkung auf Scheiben eines Hochsitzes geschossen und diese zerstört. Nicht auszuschließen ist, dass Kinder oder Jugendliche mit Softairwaffen, Luftgewehren oder Luftpistolen unterwegs waren und ihre “Schießübungen” veranstalteten. Die Schäden belaufen sich bereits auf mehrere tausend Euro. Die Polizei appelliert nicht nur an Eltern, deren Kinder Zugriff auf solche Waffen haben, den Umgang zu kontrollieren. Das Schießen außerhalb der eigenen Grundstücke stellt einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar und kann auch zu Schadensersatzforderungen führen. Neben den am vergangen Wochenende zerschossenen Scheiben an einem Hochsitz in der Waldgemarkung ist an einem auch ein Vorhängeschloss aufgebrochen und der Hochsitz durchsucht worden.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Zwei Verletzte und reichlich Einbrüche

An der Einmündung der Diezer Straße zur Grabenstraße in Limburg war gestern um 19.20 Uhr die Ampel ausgefallen und zeigte für den Verkehr auf der Diezer Straße gelbes Blinklicht. Ein 20-jähriger Autofahrer bog von der Diezer Straße nach links in die Grabenstraße und achtete dabei nicht auf die Vorfahrt eines fahrenden Wagens. Auf der Kreuzung stießen die beiden Wagen zusammen, wobei die 17-jährige Beifahrerin im Fahrzeug des Unfallverursachers sowie die Beifahrerin (49) im anderen Fahrzeug leicht verletzt wurden. Insgesamt entstand 1600 Euro Sachschaden.

Eine 47-jährige Fußgängerin ist heute morgen in Hadamar angefahren und leicht verletzt worden – auf dem Fußweg. um 9.15 Uhr musste eine 50-jährige Autofahrerin hinter dem Bahnübergang in der Neuen Chaussee bremsen. Dabei geriet ihr Auto auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen und erfasste auf dem Gehweg die Fußgängerin.

Unbekannte sind gestern Nachmittag in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Goethestraße in Offheim eingebrochen. Sie öffneten auf nicht bekannte Weise ein Fenster neben dem Hauseingang. Zimmer und Schränke wurden durchsucht. Ob etwas gestohlen wurde, steht derzeit noch nicht fest. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

In der Straße “Alter Hof” in Limburg haben heute um 11 Uhr zwei junge Frauen versucht in ein Einfamilienhaus einzubrechen. Beim Hebeln an der Terrassentür verursachten sie Lärm. Das weckte einen Hausbewohner, der im Obergeschoss geschlafen hatte. Als die Einbrecherinnen sich ertappt sahen, flüchteten sie zu Fuß, ohne ins Haus gelangt zu sein. Der Wohnungsinhaber erinnerte sich, dass die beiden Frauen schon vor etwa zwei bis drei Wochen an der Haustür waren und ihn auf Französisch gefragt hatten, ob er ihre Sprache spreche. Die beiden südeuropäisch aussehenden Täterinnen waren 16 bis 20 Jahre alt und 155 bis 160 cm groß. Sie trugen dunkle Baskenmützen und waren dunkel gekleidet. Eine hatte auffällig große, dunkle Augen und eine blasse Gesichtsfarbe.

Im Lerchenweg in Frickhofen haben sich gestern Nachmittag Einbrecher Zugang zu einem Einfamilienhaus verschafft. Sie hebelten ein rückwärtiges Fenster auf und durchsuchten die Wohnung. Gestohlen wurde ein rund 15 Kilo schwerer Würfeltresor mit Münzen, Fahrzeug- und Ausweispapieren, einem Schreckschussrevolver sowie Bankkarten. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes Hadamar entdeckten den aufgebrochenen Tresor heute Vormittag an einem in Richtung Friedhof führenden Feldweg. Münzen, Revolver und einige Papiere fehlten.

In der Kapelle in Oberbrechen haben Unbekannte am Wochenende ein Feuer auf dem Boden angezündet und flüssiges Wachs auf den Fliesen verteilt. Außerdem ist an der Josephsfigur eine Hand abgebrochen worden.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Diebe plündern Markt-Tresor, Vandalen überfluten Haus

Eine Diebesbande hat am Freitagaend in einem Einkaufsmarkt in der Rheinstraße in Nentershausen zugeschlagen. Um 19.20 Uhr betraten vier Männer das Geschäft. Der erste Mann ginge zielstrebig in den Personalbereich, die drei anderen beobachteten die Umgebung und lenkten eine Mitarbeiterin ab. Als die Frau dennoch den Personalbereich betrat, bemerkte sie einen Mann im Büro mit dem Tresor des Marktes. Der Entdeckte ergriff sofort die Flucht. Die Mitarbeiter versuchte ihn noch festzuhalten, erhielt jedoch einen Stoß und fiel zu Boden. Schließlich ergriffen alle vier Diebe die Flucht. Einer wurde jedoch festgehalten, bis die Polizei eintraf. Bei der folgenden Überprüfung stellte sich heraus, dass aus dem Tresor Geld fehlte. Wer beobachtet hat, wie die Täter geflüchtet sind, sollte sich schnell unter 02602/92260 mit der Polizei in Verbindung setzen. Da der Einkaufsmarkt vermutlich vorher ausbaldowert wurde, sind auch Beobachtungen aus den vorherigen Tagen wichtig.

Unbekannte haben in der Rheinstraße in Offheim in einem Haus einen erheblichen Wasserschaden verursacht. Sie nutzten am Freitag oder Samstag die Tatsache aus, dass der Hausbesitzer verreist war, drangen in das Gebäude ein und öffneten Wasserhähne, so dass das Wasser vom Erdgeschoss durch die Decke in den Keller lief. Zudem beschmierten die Täter die Terrassentür und das Auto eines Bekannten des Hausbesitzers mit Farbe. Die Polizei schätzt den Schaden auf 5000 Euro und nimmt unter 06431/91400 Hinweise entgegen.

Einbrecher haben am Freitagnachmittag in der Kapellenstraße in Malmeneich an einer Doppelhaushälfte eine Tür zum Garten hin aufgehebelte.

Einer 68-jährigen Frau aus Niedererbach ist im Limburger Einkaufszentrum “Kaufland” die Handtasche gestohlen worden. Sie hatte ihre Tasche in den Einkaufswagen gelegt. Von dort verschwand sie in einem unbeobachteten Moment.

Netzigkeiten: Kalk, Kampagnenabschluss, Kräne

So schnell kann es gehen: Erst über Wochen keine regionalen Netz-Funde, und jetzt zwei Netzigkeiten kurz hintereinender in zwei Tagen:


Ein sehr eindrückliches Stück angewandter Chemie zeigt das Ausbildungszentrum der Bauinnung Limburg-Weilburg in diesem Video.

Die Gegner der Autobahnbrücken-Bebauung in Limburg haben eine finale Bilanz der Debatte in den zurückliegenden Monaten und ihres abschließenden Erfolgs gezogen.

A propos Brücke: Kollege Sascha Braun hat eine umfangreiche Fotodokumentation der Bauarbeiten zur neuen Autobahnbrücke bei Limburg veröffentlicht.

Noch eine Woche: Die Paywall-Strategie von vtaktuell

Wie bereits angekündigt, werde ich zum 1. Dezember die Beiträge auf vtaktuell hinter einer Paywall verschwinden lassen und das Lesen damit kostenpflichtig machen. In dem verlinkten Artikel habe ich die Gründe für diese Entscheidung ausführlich geschildert. Deshalb möchte ich hier nicht mehr großartig darauf eingehen. Zur genauen Anwendungstechnik des Bezahldienstes Laterpay gibt es unmittelbar vor dem Start, am 29. oder 30. November, noch einen Beitrag. Das Wesentliche kann man aber bereits hier nachlesen. Heute geht es mir um die Paywall-Strategie, die ich mir in den vergangenen Wochen überlegt habe.

1. Was kommt hinter die Paywall?

Grundsätzlich wird alles mit einer Paywall versehen, was mich signifikant Arbeitszeit kostet. Das beginnt bei der Zusammenstellung, verständlicheren und knapperen Formulierung der Polizeimeldungen und erstreckt sich über alle selbst produzierten Inhalte.

Kostenlos werden weiterhin alle mir zugeschickten Pressemitteilungen lesbar bleiben, die ich weitgehend unverändert übernehme. Dabei handelt es sich um die Beiträge, die jetzt schon rechts in der Randspalte unter “Reingereichtes” stehen. Natürlich freue ich mich, wenn weitere Vereine, Gruppierungen und Institutionen meine Adresse vtaktuell “ät” gmx.de in ihre Verteiler aufnehmen. Kostenfrei bleibt auch der Terminkalender nutzbar, der seit einigen Wochen leider wieder mal eine Schwächephase zeigt. Natürlich bleiben auch meine “Nachrichtenticker” auf Twitter und Facebook sowie meine Fotoserien auf Flickr kostenfrei. Das ließe sich technisch auch nicht anders machen.

Dazu kommen natürlich die frei lesbaren Anlauftexte der Paywall-Meldungen. Ich werde mich bemühen, die zentralen Informationen des jeweiligen Artikels schon im Anlauftext zu vermitteln und es nicht im Stil von “Heftig” und diversen anderen Skandal-Portalen die Neugier der Leser zu missbrauchen.

Und auch in der Nachrichten-Hauptspalte wird es einige Inhalte ohne Paywall geben, aber die werden die absolute Ausnahme bleiben. Unter anderem werden das die “Programmvorschauen” für meine verschiedenen Live-Berichterstattungen sein, weitere Meta-Beiträge, wie die Halbjahresstatistiken, und vor allem solche Suchmeldungen der Polizei, bei denen es um Leben und Gesundheit der Vermissten geht. Bei vereinzelten Inhalten mit extrem geringem Arbeitsaufwand, beispielsweise sehr knappe Polizeimeldungen oder einfache Übernahmen von Facebook-Postings, wird es zwischendurch ebenfalls kostenfreie Veröffentlichungen geben.

Natürlich bleiben auch mögliche Advertorials von Unternehmen für die Leser frei zugänglich.

2. Preisgestaltung

Im wesentlichen werden die Preise im Rahmen der vergangenen Monate der “freiwilligen” Paywall bleiben und sich zwischen 5 und 50 Cent bewegen, bei der großen Mehrheit der Artikel wohl zwischen 5 und 20 Cent. Entscheidend für die Preisgestaltung wird der Arbeitsaufwand sein, den ich jeweils habe.

Laterpay bietet die Möglichkeit, einzelne Preise nach einer gewissen Zeit automatisch absinken zu lassen. Ich habe mich dagegen entschieden, diese Funktion standardmäßig zu benutzen. Es kann höchstens sein, dass ich einzelne höherpreisige Artikel nach einigen Tagen “per Hand” auf 10 oder 20 Cent heruntersetze.

3. Weiterentwicklung

Zur Paywall-Strategie gehört natürlich auch die Weiterentwicklung des Blogs. Mit Einführung der Paywall werden die Beiträge auf vtaktuell, insbesondere zur Kommunalpolitik, umfangreicher werden. Es wird jeweils eine kurze Zusammenfassung für den schnellen Überblick und einen ausgiebigeren Part, angereichert mit Links, diversen Medien und auch der Einbeziehung der Leserschaft, für diejenigen geben, die tiefer in die Materie einsteigen wollen. Das kann alles in einem einzigen Beitrag stattfinden, sich aber auch über mehrere verteilen – abhängig von der jeweils passenden Darstellungsform und meinem Zeitbutget. Wie so etwas ausehen kann, habe ich bereits einmal anhand der Umweltausschuss-Sitzung in Hadamar durchexerziert.

Voraussichtlich werde ich in der ersten Jahreshälfte 2015 eine Bilanz des Paywall-Betriebs ziehen. Dann geht es darum, welcher Betrag im Monat dabei herauskommt. Ich habe gewisse Summen im Hinterkopf, werde diese hier aber nicht veröffentlichen, um mich nicht unnötig selbst unter Druck zu setzen. Es gibt eine Schwelle, bei deren Unterschreitung ich das Blog ganz abschalten oder zumindest stark zurückfahren werde. Auf der anderen Seite kann ich mir bei einer sehr guten Ertragsentwicklung auch vorstellen, zunehmend Dinge exklusiv für vtaktuell zu betreiben. Beispielsweise wäre es ein Szenario, abhängig von der Höhe der Paywall-Einkünfte, eine politische Veranstaltung (Kreistag und Limburger Stadtverordnetenversammlöung würden sich anbieten) und einen Termin aus der eher unterhaltenden Kategorie im Monat zu besuchen und exklusiv nur für vtaktuell darüber zu berichten. Im absoluten Idealfall bestände vielleicht sogar die Möglichkeit, Kollegen als freie Mitarbeiter für Berichterstattungen zu bezahlen, die dann auf vtaktuell laufen könnten. Aber das sind schon sehr hochtrabende Ideen. Erst einmal gilt es zu schauen, ob die Paywall überhaupt nennenswerte Erlöse erbringt. Ich bin jedenfalls gespannt.