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Ältere Beiträge

Netzigkeiten: Beleuchtung, Balduinstein, Bahnhofsfotos

Dieses Mal hat es etwas länger gedauert, aber nun sind wieder drei Funde aus Bloggosphäre und Videoplattformen mit regionalem Bezug zusammen gekommen:


Hier gibt es einen Zusammenschnitt des Lichtinstallations-Happenings „Luxmuralis“ vor einigen Tagen in Limburg.


Eher zur erweiterten Region gehört das Schloss Schaumburg bei Balduinstein. Dort sind Bernhard Queisser beeindruckende Drohnen-Aufnahmen gelungen. In den letzten Jahren ist es still um die Zukunft des Schlosses geworden, aber ich meine auf dem Video erkennen zu können, dass die neuen Eigentümer das Anwesen durchaus pflegen.

Der Offheimer Fotograf Armin Floreth hat den Limburger Bahnhof und seine Umgebung als Hintergrund für einen Aufnahmetermin mit den Models Mona und Lena genutzt.

50.000er-Marke geknackt: So viele Jobs wie nie in Limburg-Weilburg

Die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar hat heute ihre Monatsstatistik für den April veröffentlicht. Nachfolgend einige zentrale Fakten für den Landkreis Limburg-Weilburg im Schnelldurchgang:

– Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Punkte auf 5% zurück. Vor einem Jahr, im April 2015, lag der Wert bei 5,4%. In absoluten Zahlen waren im zu Ende gehenden Monat 4.543 Personen als arbeitslos registriert, 297 weniger als im März und 376 weniger als vor einem Jahr.

– 424 Arbeitslose sind jünger als 25 Jahre, 32 weniger als im April 2015. 1443 sind älter als 50 Jahre, was 73 weniger als im Vorjahresmonat sind.

– Wirtschaft und Behörden erteilten der Arbeitsverwaltung im April 393 Vermittlungsaufträge, 22 weniger als im April 2015.

– Die Arbeitsagentur macht für den erneuten Rückgang der ohnehin geringen Arbeitslosenzahlen die stabile Konjunktur und die übliche Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarkts verantwortlich.

– Passend dazu ist die Arbeitslosigkeit vor allem bei den „Draußen-Berufen“ gesunken. 120 Leute vom Bau meldeten sich bei der Arbeitsagentur ab, 79 aus dem produzierenden Gewerbe und jeweils rund 30 aus den Feldern Verkehr/Sicherheit, Handel/Kaufleute und Büro/Verwaltung. Einzig im Arbeitsfeld Gesundheit, Erziehung und Soziales gab es einen größeren Netto-Zuwachs Arbeitsloser, nämlich 17 Personen.

– Auf dem Ausbildungsmarkt, der traditionell im Herbst anläuft, meldeten sich von Oktober 2015 bis April 2016 1371 Ausbildungssuchende. Dies waren 118 oder 7,9% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. 655 dieser Jugendlichen sind derzeit noch unversorgt (Vorjahreswert: 773). Demgegenüber meldeten Unternehmen und Verwaltungen 1023 freie Ausbildungsstellen. Dies sind 92 Stellen mehr als vor einem Jahr. 538 dieser Lehrstellen sind bislang noch unbesetzt.

– Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreisgebiet hat im dritten Quartal 2015 erstmals seit Beginn der Statistik die Schwelle von 50.000 überschritten. Es waren am 30. September 2015 exakt 51.032. Dies waren 1773 mehr als im dritten Quartal 2014. Das waren 3,6% mehr als ein Jahr zuvor. Limburg-Weilburg hat damit einen Spitzenplatz bei den Jobgewinnen im gesamten Bundesland inne. Hessenweit lag der Zuwachs bei 2,1%. Die höchsten Stellengewinne erfolgten mit 337 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Handel, gefolgt von 261 im verarbeitenden Gewerbe und 204 am Bau. 17 Jobs wurden dagegen bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen gestrichen, 13 in der öffentlichen Verwaltung und neun in Land- und Forstwirtschaft.

Ein ähnlicher leichter Rückgang der Arbeitslosenzahlen wurde auch bundesweit sowie auf Hessenebene registriert.

Einbrecher plündern vier Kindergärten

Nachdem bereits am Wochenende Einbrecher drei Kindergärten in der Region heimgesucht hatten, wurden in der Nacht zum Dienstag vier weitere Kindergärten, zwei davon im Hadamarer Stadtgebiet, zu Einbruchszielen. In Staffel hebelten die Täter eine Terrassentür auf, durchsuchten Schränke und Schubladen und erbeuteten einen Laptop, eine Kaffeemaschine und Bargeld. In Hadamar im Kindergarten am Kreuzweg verursachten die Einbrecher hohen Sachschaden weil sie mit massiver Gewalt ein Fenster aufbrachen. Sie erbeuteten nur einen geringen Geldbetrag. Auch am Kindergarten Niederzeuzheim entstand durch das Aufbrechen eines Fensters ein Schaden in Höhe von rund 1000 Euro. Zwei Laptops und erbeuteten der Schlüssel des angrenzenden Pfarrheimes fiel den Eindringlingen in die Hände. Dieses Gebäude betraten die Einbrecher ebenfalls, ob sie dort etwas erbeuteten, steht noch nicht fest. Zwei Digitalkameras, eine Videokamera und etwas Kleingeld ließen die Einbrecher im Kindergarten in Dietkirchen mitgehen. Dort hatten sie die Eingangstür geknackt. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

37 Hühnerküken in Oberweyer gestohlen

Eine ungewöhnliche Beute haben im Verlauf des Sonntags Diebe in Oberweyer gemacht. Zwischen 10.30 und 18 Uhr stahlen sie von einem Grundstück in der Steinbacher Straße aus einem Stall 37 Zwergwyandotten-Küken. Die Tiere waren zwei Tage alt und befanden sich in einer Holzkiste unter einer Wärmelampe. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

Am Freitag zwischen 11 und 12 Uhr ist auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes in Obertiefenbach ein Auto demoliert worden. Eine 76-jährige Frau hatte ihren roten Skoda dort abgestellt. Als sie zurückkehrte, fand sie einen Lackschaden am linken Radkasten. Der Unfallverursacher war unerkannt verschwunden.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Einbrecher in drei Kindergärten, Haus gezielt „entglast“

Im Verlauf des Wochenendes sind Einbrecher in den Kindergarten in Oberweyer eingedrungen. Sie hebelten eine von der Straße abgewandte Terrassentür auf und ließen Bargeld mitgehen. Möglicherweise war der Einbruch Teil eines Raubzuges, der sich durch den gesamten Landkreis zog. Auch in die Kindergärten in Aumenau und Oberteifenbach wurde eingebrochen und Bargeld gestohlen, in Obertiefenbach auch Computerzubehör. Hinweise an die Polizei: 06431/91400.

Gezielt und innerhalb von wenigen Augenblicken ist in der Nacht zum Sonntag ein Wohnhaus in Obertiefenbach demoliert worden. Kurz vor 23 Uhr saß ein Ehepaar, das ein älteres Wohnhaus in der Ortsmitte bewohnt, im Wohnzimmer. Plötzlich und gleichzeitig wurden zwei Wohnzimmerfenster und der Glaseinsatz der Haustür von außen zerschlagen. Glassplitter verletztn eine Hausbewohnerin leicht am linken Auge. Die Polizei geht davon aus, dass mindestens zwei Täter gleichzeitig die Scheiben einschlugen. Zu sehen war allerdings niemand mehr am Tatort. Eine Nachbarin glaubt mehrere Personen weglaufen gehört zu haben. Der Schaden wird auf 1500 Euro geschätzt.

Der vollständige Polizeibericht Limburg-Weilburg kann hier nachgelesen werden.

Unfallstatistik Limburg-Weilburg 2015: Das Reh ist des Autofahrers schlimmster Feind

Bildquelle: vtaktuell

Bildquelle: vtaktuell

Die Polizei hat die Verkehrsunfallstatistik 2015 für Limburg-Weilburg vorgelegt und meldet folgende zentrale Fakten:

– Die Zahl der Unfälle liegt mit gut 3200 so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr.

– Besonders krass haben die Wildunfälle um rund ein Fünftel zugenommen.

– Glücklicherweise gab es weniger Verletzte. Die Zahl der Verkehrstoten hat sich sogar auf sieben nahezu halbiert.

– Auch die Anzahl der berauschten Unfallfahrer ist deutlich zurückgegangen, gestiegen ist dafür der insgesamt angerichtete Sachschaden.

Im kostenpflichtigen Abschnitt des Artikels gibt es zu den genannten und vielen weiteren Kategorien genaue Zahlen, Vergleichsmaterial zu den Vorjahren, Erklärungsversuche zu einigen Phänomenen und weiterführende Informationen aus anderen Quellen.

Ein Leserecht für den vollständigen Beitrag kann über das Bezahlsystem Laterpay für 15 Cent erworben werden. Dazu auf der Startseite des Blogs bitte auf die Überschrift klicken. Von dort geht es weiter zur Laterpay-Einbindung. Wer sich etwas mehr in das Bezahlsystem einlesen möchte, findet hier einige nähere Erläuterungen.

Moderate Müllgebühren, Aktien-Geld fürs Hallenbad und Gefahr für Bienen

Die jüngste Sitzung des Kreistags Limburg-Weilburg hat nicht nur die Neukonstituierung des Gremiums nach der Wahl und eine Entscheidung zur Flüchtlingsbetreuung mit sich gebracht, sondern auch weitere Fakten:

– Voraussichtlich werden die Abfallgebühren im Landkreis 2017 nicht steigen.

– Der Landkreis kann sich auf eine Finanzspritze für die umfassende Sanierung des Kreishallenbads in Weilburg freuen.

– Mengerskirchen, Rückershausen und Lahr sind wegen einer Tierseuche zu Sperrbezirken für die Imkerei erklärt worden.

Wer sich für die Hintergründe interessiert, warum die Müllgebühren im Rahmen bleiben, woher das Geld für das Kreishallenbad kommt und was genau die Bienen bedroht, findet dazu Fakten im kostenpflichtigen Teil dieses Beitrags.

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Fünf Cent und viele Wohnungen für die Flüchtlingsarbeit

– Der Landkreis Limburg-Weilburg will den Kommunen zusätzliches Geld für die ehrenamtliche Betreuung von Flüchtlingen zahlen.

– Fünf Cent pro Flüchtling und Tag sind geplant.

– Derzeit läuft es mit der Wohnraumversorgung für Flüchtlinge gut, bis zum Jahresende reicht der Wohnungsvorrat allerdings nicht.

Wie die Unterstützung im Detail geregelt ist, warum die Linkspartei Bedenken gegen das Vorhaben hat und wie genau der Stand bei der Wohnraumversorgung ist, steht im kostenpflichtigen Teil des Beitrags. Außerdem gibt es dort einen Kurzkommentar mit meiner Meinung zu der Auseinandersetzung über den Ehrenamts-Zuschuss.

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Kommentar: Nicht heulen. Arbeiten!

Natürlich hat Bernd Steioff ein Stück weit Recht: Viele Argumente, mit denen die Große Koalition ihre Änderungen an den Spielregeln für den Kreistag begründet, sind lächerlich. Natürlich ist kein spürbarer Effizienzgewinn damit verbunden, dass bei positiv befundenen Änderungsanträgen ein oder zwei Abstimmungen eingespart werden, zumal ja bereits Kontingente für Redezeiten bestehen. Natürlich funktioniert der Ältestenrat nicht besser, wenn er ein nach Mehrheitsverhältnissen besetzter Ausschuss wird. Natürlich macht es keinen spürbaren Unterschied, ob Ausschüsse nun elf oder zwölf Mitglieder haben. Natürlich ist ein vierter Stellvertreter für den Kreistagsvorsitzenden unnötig.

Die strategische Absicht dahinter ist klar: Die beiden großen Fraktionen wollen die kleineren Gruppierungen im Kreistag von Einflussmedien abschneiden, die zwar nicht den Kern des Parlaments betreffen, aber eben doch im Umfeld einige Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Den Grünen soll für deren Wohlverhalten in den vergangenen Jahren wenigstens ein kleiner Bonbon in Gestalt eines Stellvertreters für den Kreistagsvorsitz spendiert werden. Ja, man kann wohl so weit gehen, dass sich diese Offensive vor allem gegen die Linkspartei richtet, die seit Jahren mit unangenehmen Fragen und Vorschlägen im Kreistag agiert. Das Verhalten der Linken in diesem Gremium ist oft irrational und wenig zielführend, aber gelegentlich fassen die Störenfriede dennoch in wunde Punkte und stellen so Gewissheiten, auf die sich die etablierten Parteien stillschweigend geeinigt haben, in Frage. Damit leistet die Mini-Fraktion trotz ihres oft erratischen Vorgehens doch einen sinnvollen Beitrag.

Allerdings ist die Pose, die die Linkspartei in diesem Fall fast schon als Querfront gemeinsam mit der AFD einnimmt, genau so lächerlich wie die Argumentation der Großen Koalition. Selbstverständlich sind die Geschäftsordnungsspielchen nicht die feine englische Art des Parlamentarismus. Aber sie sind legal, zumindest nach der laienhaften Einschätzung des Schreibers dieser Zeilen. Sie gehören zum Handwerkszeug der parlamentarischen Auseinandersetzung, wenn zur etwas unfeineren Kategorie. Sie schränken die Handlungsfähigkeit der Linkspartei nur ein und berauben sie nicht ihrer politischen Möglichkeiten. Die Linke kann weiterhin an Ausschusssitzungen teilnehmen, auch wenn sie nicht mit abstimmen kann. Sie kann Anträge im Kreistag stellen, die die Absichten und Forderungen enthalten, die sie in den Ausschüssen nicht durchsetzen konnte. Sie kann Anträge zur Geschäftsordnung stellen, auch wenn sie sie vorher nicht im Ältestenausschuss einbringen konnte. Sie kann, theoretisch, die übrigen Parlamentarier mit besseren Argumenten überzeugen. Und wenn die Linksfraktion wirklich glaubt, dass man ihr parlamentarische Rechte entzieht, dann kann sie ja juristisch dagegen vorgehen. Das alles und noch einige Dinge mehr kann die Linke weiterhin ungehindert in der demokratischen Auseinandersetzung tun. Da ist es unwürdig, sich selbst als wehrlose, von den anderen unterdrückte Kleinfraktion darzustellen. Besser wäre es, gute Arbeit abzuliefern, um dafür vielleicht eines Tages vom Wähler belohnt zu werden.

Die Geschehnisse der konstituierenden Kreistagssitzung, auf die sich dieser Kommentar bezieht, habe ich in einem eigenen Artikel nachrichtlich dargestellt. Er dürfte bei einer Einordnung helfen, befindet sich aber hinter der Paywall und ist für 30 Cent unbegrenzt lesbar.

Kreistag: Streit um Postenschacherei und ausgesperrte Kleinfraktionen

kreistagDer Kreistag Limburg-Weilburg hat sich heute in Steeden konstituiert. Hier die wichtigsten Fakten:

– Joachim Veyhelmann (CDU) wurde zum Vorsitzenden bestimmt.

– Der Kreisausschuss wird erst im Juli bestimmt.

– Einige Spielregeln für die Arbeit des Kreistags haben sich erheblich geändert. Unter anderem gelten jetzt auch kleinere Gruppen als Fraktionen.

– Insbesondere die Linkspartei und die AFD haben erhebliche Bedenken gegen diese Veränderungen und werfen den übrigen Fraktionen Klüngelei um Posten vor.

– Zweifel von Einwohnern und der Linkspartei an der Gültigkeit der Kreistagswahl vom 6. März wurden ebenfalls zurückgewiesen.

Was genau hinter den Klüngeleivorwürfen steckt, warum ausgerechnet Linkspartei und AFD im Einklang argumentieren, was die anderen Parteien dagegen halten, wer nun welchen Posten bekommen hat, welche Auswirkungen die geänderten Spielregeln für den Kreistag haben: Alles das gibt es im kostenpflichtigen Abschnitt dieses Beitrags zu lesen.

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