Betonschredder-Projekt: Drohen Lärm und Staub direkt am Frickhöfer Ortsrand?

Eine geplante Anlage zum Schreddern von Beton-Bauschutt mit einer jährlichen Verarbeitungsmenge von bis zu 250.000 Tonnen hat gestern in der Dornburger Gemeindevertretung erhabliche Debatten ausgelöst. Einig waren sich die Fraktionen, dass sie die Anlage im Gewerbegebiet “Schiesheck” nicht verhindern, aber sicherstellen wollen, dass sie keine übermäßige Staub- und Lärmbelästigung entwickelt. Während SPD und FWG darauf drängten, das dortige Industriegebiet rasch in ein Gewerbegebiet mit strengeren Bestimmungen umzuwandeln, will die CDU erst einmal mit dem potenziellen Betreiber eingehend über dessen Pläne diskutieren. Der hatte nämlich zugesagt, auch die Immissionsbestimmungen für ein Gewerbegebiet einhalten zu können. Trotz heftiger Gegenwehr der kleineren Fraktionen und Vorwürfen, die Union halte sich nicht an Absprachen, setzte die Mehrheitsfraktion sich am Ende durch.

Vor 2013 wird das Land Hessen kein Geld für eine Wiederbelebung der Planungsarbeiten zu einer Langendernbacher Ortsumgehung aus Richtung Westerburg zur Verfügung stellen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das bürgermeister Andreas Höfner (CDU) aus dem Büro des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) bekommen hat. Während Höfner zuversichtlich ist, dass die Landesregierung dennoch so bald wie möglich die Finanzierung sichert, herrschte bei der SPD Skepsis, ob das Projekt jemals verwirklicht wird.

Auf Antrag der FWG wird die Gemeindeverwaltung eine Übersicht ausarbeiten, welche Arbeiten der Bauhof für Firmen und Vereine ausführt und mit welchen Kosten sie zu Buche schlagen. Insbesondere zielt die FWG auf Aufräumarbeiten nach Straßenfesten oder das aufhängen von Weihnachtsbeleuchtung.

Eine ausführliche Berichterstattung zu den Themen aus der Dornburger Gemeindevertretung folgt in den kommenden Tagen in der NNP.

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