FDP fordert mehr Engagement für B8-Umgehung bei Lindenholzhausen

Nachfolgend eine Pressemitteilung der Limburger FDP-Stadtverordnetenfraktion:

Der Magistrat der Stadt Limburg soll die Hessische Landesregierung auffordern, der B 8- Umgehung Lindenholzhausen endlich Priorität einzuräumen. Einen entsprechenden Antrag hat die FDP-Fraktion für die nächste Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

„Wir hoffen, dass dieser Antrag eine breite Zustimmung findet, damit ein sehr deutliches Signal aus Limburg nach Wiesbaden gesendet wird“, erklärte die Vorsitzende der FDP-Fraktion, Marion Schardt-Sauer. Der starke Durchgangsverkehr führe zu einer extrem hohen Belastung der Menschen durch Lärm und Abgase entlang der B 8, weshalb die Umgehung bereits zum zweiten Mal als vordringlicher Bedarf im Bundesverkehrswegeplan eingestuft worden sei. Somit könne die Hessische Straßenbauverwaltung unverzüglich und ohne Zögern im Auftrag des Bundes das Straßenbauprojekt umsetzen.

Die Belastung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Umwelt durch permanenten Dauerlärm und hohe Schadstoffemissionen habe nicht nur für die Menschen in Lindenholzhausen das erträgliche Maß längst überschritten, sondern auch das Umland werde durch die zeitaufwändige und nervenaufreibende Durchquerung im Stop-und-Go-Verkehr erheblich beeinträchtigt.

Insbesondere für Kinder und für Menschen, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt seien, aber auch für alle anderen Fußgänger, stelle die hochbelastete Durchgangsstraße zudem eine ständige Gefahrenquelle dar.

All dies Umstände erklärten, weshalb bei der B 8- Umgehung etwas eingetreten sei, was es bei einem Straßenbauprojekt heute nur noch höchst selten gebe: es ist vor Ort völlig unumstritten – bis hin zur Trassenführung. Das sei in Wahlkämpfen, in den örtlichen Gremien, bei Ortsterminen und in Gesprächen mit Bürgerinitiativen immer wieder deutlich geworden. Gleichzeitig seien die Bundesmittel vorhanden. „Um so unverständlicher ist es, dass immer noch nicht absehbar ist, ob und wann es endlich mit der Baumaßnahme losgeht“, so die FDP-Kommunalpolitikerin.

Grund hierfür sei offensichtlich die neuartige und höchst fragwürde Besonderheit des Hessischen Verkehrsministeriums, die unter einem grünen Minister die hessischen Projekte, die der Bund bereits im vordringlichen Bedarf sieht und entsprechende Mittel zur Verfügung stellt, nochmals landesintern priorisiert. Ein solches Verhalten im Rahmen der Auftragsverwaltung sei vollkommen indiskutabel und unverantwortlich gegenüber den Menschen, die schon so lange auf die versprochene Entlastung warteten.

„Deshalb muss jetzt partei- und fraktionsübergreifend ein sehr deutliches Signal aus Limburg gesendet werden, dass es den Menschen nicht länger zugemutet werden kann, weiter vertröstet zu werden. Aus Wiesbaden muss endlich der Startschuss für den Bau der B 8- Umgehung Lindenholzhausen kommen“, so Schardt-Sauer.

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